Nick Heidfeld schaut dieser Tage ganz besonders auf den Wetterbericht: Einmal weil er natürlich immer auf ein Regenrennen hofft, und andererseits weil er am Donnerstag in Silverstone von den Pollen geplagt wurde. "Heuschnupfen - das ist momentan ganz schlimm", sagte er hustender Weise.
"Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn es einmal geregnet hätte, es ist ja bekannt, dass ich gerne im Regen fahre, aber der Wetterbericht ist ja nun mal für das ganze Wochenende sehr gut." Die unerwartet hohen Temperaturen sieht er nur bei den Reifen als entscheidend an. "Beim Auto macht die Temperatur keinen Unterschied, bei den Reifen kann das aber durchaus der Fall sein. Allerdings kann ich schlecht Vorhersagen darüber machen, ob es eher Michelin oder Bridgestone liegen wird."
Wie wichtig die Reifen sind, haben die letzten Rennen gezeigt. "Wenn die Bridgestones gut funktionieren", so Nick, "stehen direkt ein paar Teams vor uns und umgekehrt." Für Silverstone ist er nach einem "sehr guten" Barcelona-Test aber "sehr zuversichtlich."
"Das war unser bester Test auf einer schnellen Strecke in diesem Jahr. Wir haben einige neue Teile, vor allem Aerodynamik, Heckflügel und Bargeboards - das sollte sich hier positiv auswirken." Da die Streckencharakteristik ähnlich jener von Barcelona ist, sollte alles genauso gut wie bei den Tests funktionieren.



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