"Uns fehlte die Pace", sagte McLaren-Teamboss Ron Dennis schon am Samstag. Nach dem Rennen musste Kimi Räikkönen diesen Tatbestand wiederholen: "Wir waren zu langsam." Und noch weiter von der Spitze weg als vor Wochenfrist am Nürburgring.
"Wenn man heutzutage in der Formel 1 um 1% zurückfällt, hat man richtig Probleme. Die F1 ist so konkurrenzfähig", versuchte McLaren-CEO Martin Whitmarsh den Rückstand zu erklären. "Wir machen gute Fortschritte, aber noch nicht genügend. Wir arbeiten an allen Bereichen und müssen sicherstellen, dass wir aus unserem Paket das Beste herausholen."
An die Weltmeisterschaft denkt er dabei nicht mehr. "Momentan sollten wir uns nicht auf die Meisterschaft konzentrieren, sondern darauf unser Auto schneller zu machen und ein paar Rennen zu gewinnen. Danach können wir auf die WM schauen."
Für das nächste Rennen in Monaco wünscht er sich ein "besseres Abschneiden", da die Streckencharakteristik dort bekanntlich völlig anders ist. Mehr als Rang 5 war auf dem aerodynamisch anspruchsvollen Circuit de Catalunya aber nicht zu holen. "Wir hatten hier unter diesen Bedingungen das drittbeste Auto und Platz 5 war somit das bestmögliche Ergebnis für uns."



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