Jarno Trulli sieht seine bisherige Katastrophensaison 2006 mit Galgenhumor: "Was soll ich machen, in bin das ganze Jahr über noch kein problemloses Qualifying oder Rennen gefahren. Immer ging irgendetwas schief, ohne dass ich etwas dafür konnte", meinte der Italiener kopfschüttelnd gegenüber motorsport-magazin.com.

Jetzt hofft er, dass es wenigstens beim Toyota-Heimrennen auf dem Nürburgring - schließlich ist das Werk in Köln nur gute 60 Kilometer entfernt - endlich ein bisschen besser für ihn läuft. "Wir haben zwar keine großen Neuheiten am Auto, aber wenn ich wenigstens einmal problemlos durchfahren könnte, dann würde es ja vielleicht wenigstens für Punkte reichen."

Dass sein Teamkollege Ralf Schumacher schon ein paar Zähler auf seinem Konto hat, stört Trulli in der ganzen Misere noch am allerwenigsten: "Das würde mir nur etwas ausmachen, wenn es an mir selbst läge, wenn ich zu langsam wäre oder Fehler machen würde. Aber wenn mein Getriebe oder meine Lenkung kaputtgeht oder mir andere Leute ins Auto fahren, was soll ich da machen?"

In Monaco soll ja der neue Toyota, die B-Version, kommen, mit der Trulli letzte Woche bereits in Paul Ricard testete: "Viel kann ich aber noch nicht sagen, denn wir konnten noch nicht allzu viel mit dem Set-up arbeiten, weil noch einige Teile gefehlt haben. Das Paket war noch nicht ganz komplett, es war mehr ein Shakedown für das neue Auto. Nach dem nächsten Test in zwei Wochen wissen wir mehr. Auf jeden Fall ist der größte Unterschied die neue Vorderradaufhängung, auf Anhieb hat sie sich recht gut angefühlt, ich bin also mal optimistisch, dass das ein guter Fortschritt wird."