Der Große Preis von Spanien gilt im F1-Fahrerlager auch als der Grand Prix auf der Paradeteststrecke. Nirgends spulen die 11 F1-Teams mehr Testkilometer ab als auf dem Circuit de Catalunya vor den Toren Barcelonas. Entsprechend viele Terrabyte an Daten lagern auf den Festplatten der Teamcomputer.
"Die anderen Teams haben mehr in Barcelona getestet als wir mit Midland", weiß MF1 Racing Testfahrer Markus Winkelhock um den Rückstand seines Rennstalls. "Da der Kurs aber als Paradeteststrecke der F1 gilt, haben alle Teams hier eine gute Datenbasis auf der sie aufbauen können."
Markus kennt die Strecke, wie könnte es anders sein, ebenfalls von einem Test: "Ich habe hier im letzten Jahr einmal mit einem Formel Nissan getestet", sagt er. "Es ist sehr schwierig zu überholen und deshalb umso wichtiger eine gute Taktik zu haben. Positionswechsel auf der Strecke sind in Barcelona fast nicht möglich."
Trotzdem mag Winkelhock den Circuit de Catalunya sehr. "Die Strecke ist gigantisch", lächelt er. "Es gibt schnelle Ecken und die machen mir immer besonders viel Spaß. Barcelona hat einige davon und deshalb ist es für mich eine echt gute Strecke."



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