Vor einem knappen Jahr sorgte ein plattgebremster Reifen an Kimi Räikkönens McLaren für einen Aufhängungsschaden und somit einen spektakulären Abflug des Finnen - genau eine Runde vor einem erfolgreichen Abschluss des Großen Preises von Europa.
"Für uns wäre es die größte Belohnung die Position diesmal bis zur Ziellinie zu halten", blickt Norbert Haug auf den niederschmetternden Ausfall des Ice Man zurück. McLaren-CEO Martin Whitmarsh sagt deshalb wie immer: "Unser Hauptziel ist es den Sieg zu holen." Nicht mehr, nicht weniger. "Wir haben unser Entwicklungsprogramm ausgebaut, um beim Europa GP um den Sieg mitfahren zu können."
Nichtsdestotrotz erwartet Whitmarsh einen "harten Kampf" auf dem Nürburgring. "Angesichts des engen Wettbewerbs bisher, erwarten wir erneut einen harten Kampf."
Glücklicherweise erwarten die Silbernen aber auch Überholmöglichkeiten. "Obwohl die Strecke nicht so breit ist wie jene in Bahrain oder der Türkei, gibt es einige gute Überholgelegenheiten", sagt Kimi Räikkönen. "Beispielsweise die Schikane, die erste Kurve und den Eingang zur Mercedes-Arena."
Zumindest Juan Pablo Montoya konnte dem überholfeindlichen Streckenlayout von Imola etwas Positives abgewinnen: Nämlich einen Podestplatz. "Es war schön auf dem Podest zu stehen und einige Punkte zu holen", erklärt der Kolumbianer. "Die Strategie hat gut funktioniert und hoffentlich können wir daran anknüpfen."



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