Elf Tausendstel Sekunden trennten Giancarlo Fisichella in der zweiten Qualifying-Session vom rettenden 10. Platz, der ihm ein Weiterkommen unter die letzten Zehn ermöglicht hätte.

"Was soll ich sagen?", so der enttäuschte Lokalmatador. "Ich bin sehr enttäuscht bei meinem Heimrennen nur von Platz 11 zu starten."

Chefrenningenieur Pat Symonds erklärt den Fauxpas wie folgt: "Giancarlo hatte das Pech am falschen Ende einer großen Gruppe von Autos zu sein, die alle innerhalb eines Zehntels lagen." Nun stehe man einer "sehr schwierigen strategischen Herausforderung" gegenüber. Allerdings einer, die man durchaus "bewältigen" könne.

"Nach einem problemfreien Wochenende, tappten wir in eine der Fallen des neuen Qualifying-Formats", fasste Motorenmann Denis Chevrier das enttäuschende Ergebnis in bildhafte Worte. "Er hat jetzt aber sehr viele strategische Möglichkeiten für das Rennen." Gemeint ist natürlich die freie Spritwahl, die ihm als Fahrer außerhalb der Top10 zusteht.

Fisico ist jedenfalls zuversichtlich, dass der "Speed und die Konstanz" da sind, um ein "gutes Rennen" zu erleben. Außerdem habe das frühe Ausscheiden auch einen positiven Lerneffekt für die Zukunft: "Wir haben vielleicht einen Fehler gemacht und hätten am Ende der zweiten Session noch einmal raus gehen sollen. Aber das wissen wir nun für die nächsten Rennen..."