Wenn man sich selbst bewerten muss, fällt eine objektive Einschätzung besonders schwer. Für die Scuderia Toro Rosso galt dies nach dem Qualifying in Imola nicht. Das Team titelte im offiziellen Presseschreiben selbst in großen Lettern: Ausreichend.
Doch wie kam es zur Note 4? "Wir waren für das Qualifying gut vorbereitet und erwarteten ein gutes Abschneiden", analysiert Tonio Liuzzi, der als 16. immerhin in die 2. Session vorstoßen konnte. "Das Auto reagierte sehr gut und ich hatte keine Probleme mehr." Jedenfalls keine Probleme mit dem Auto, sehr wohl jedoch welche mit der Konkurrenz.
"Die anderen schienen zu fliegen, wir waren jedoch schon an unserem Maximum angekommen", klagte der Italiener. Trotz des "vernünftigen Ergebnisses" sieht er noch Verbesserungsspielraum für die Qualifying-Pace der Jungbullen. Im Rennen sollte es auf langer Distanz aber "besser" laufen.
Deshalb geht Liuzzis Teamkollege Scott Speed mit einer klaren Zielvorgabe ins Rennen: "Ich werde aggressiv sein. Denn ich habe nichts zu verlieren." Wie aggressiv der US-Boy sein kann, weiß David Coulthard noch aus Australien...



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