Ohne die vielen Flügel- und Motorendiskussionen des letzten Rennwochenendes, ließ sich der Australien GP für Ferrari recht gut an. Michael Schumacher und Felipe Massa konnten im vorderen Drittel mitmischen und hoffen nun auf ein erfolgreiches Wochenende.
"Abgesehen davon, dass uns der Verkehr davon abhielt unser Programm komplett abzuspulen lief es ziemlich gut", fasste Schumacher zusammen. "Ein Einflussfaktor war der Wind, der teilweise unvorhersehbar war. Einmal kam ich deshalb weit nach draußen, als eine Windböe das Auto erfasste." Sein Ziel für das Qualifying ist es "so weit wie möglich" an die Startampel heranzurücken.
Damit dies gelingt, müssen seine Bridgestone-Reifen auch bei den eher kühlen Temperaturen von Melbourne funktionieren. "Bei den Reifen wird es wichtig sein die Temperatur zu erreichen. Es gibt keine Probleme, da wir über den Winter bei kühlen Bedingungen gefahren sind."
"Die Temperaturen sind hier etwas niedriger als erwartet und deshalb brauchen wir etwas länger um die Reifen auf Temperatur zu bringen", betont Technikchef Ross Brawn. "Aber sobald dies der Fall ist, ist ihre Performance gut."
Wie Schumacher erlebte auch Felipe Massa einen "guten" ersten Tag. "Wir konzentrierten uns hauptsächlich darauf das beste Setup zu finden. Meine letzte Runde zeigt nicht meine echte Leistungsfähigkeit. Denn ich hatte eine gelbe Flagge im letzten Sektor der Strecke und musste etwas Gas wegnehmen", so der Brasilianer. "Dennoch bin ich zufrieden. Das Auto ist gut ausbalanciert und hat sich konstant verbessert. Ich blicke dem Wochenende zuversichtlich entgegen."
Nichtsdestotrotz geht es an der Spitze genauso eng wie bei den ersten Rennen zu. "Die erste Analyse der beiden Trainings zeigt", sagt Teamchef Jean Todt, "dass die Top-Teams zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison alle sehr eng beisammen liegen."



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