Beim letzen Rennen in Malaysia kam Felipe Massa als Fünfter, gerade eine Autolänge vor seinem großen Teamkollegen Michael Schumacher, ins Ziel, für den Grand Prix von Australien am Sonntag rechnet sich der Brasilianer noch viel mehr aus.
Fünf Siege in den vergangenen sieben Jahren für die Scuderia im Albert Park seien ein eindeutiger Hinweis darauf, dass die Strecke seinem Team entgegenkomme. "Ich glaube, wir haben hier ein gutes Auto für Australien, und dieser Kurs war immer gut für Ferrari und auch für unsere Reifen," sagte er bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Melbourne. "Ich glaube deshalb, dass wir hier viel konkurrenzfähiger sein werden als bei den ersten beiden Rennen."
Im Gegensatz zu Massa, der sein Team als dasjenige sieht, das es zu schlagen gilt, glaubt die Konkurrenz eher, dass wieder einmal Renault das Maß aller Dinge sein wird und auch Michael Schumacher sieht für sein Team nicht ganz so rosige Zeiten. "Ich denke, dass wir wohl so irgendwo zwischen dem liegen werden, wo wir im ersten Rennen in Bahrain waren und dem letzen Rennen in Malaysia - was zwar nicht so gut war für uns, aber auch nicht ganz schlecht," erklärte der Deutsche. Voraussagen, seien sowieso schwierig denn, "es ist eine ganze andere Streckencharakteristik und auch das Wetter könnte sehr wechselhaft sein. Das könnte auch die Konkurrenzfähigkeit des einen oder anderen Teams beeinflussen."
Nach den bisherigen Leistungen seines Teamkollegen gibt es für Michael Schumacher wohl nur eine Sicherheit: dass Massa ihn auch weiter unter Druck setzen wird. Er würde schließlich fahren um seinen Teamkollegen zu schlagen und nicht um ihm zu helfen, ließ der Brasilianer verlauten, trotzdem, wollen beide natürlich das beste für ihr Team und eine gewissen Zusammenarbeit ist da unerlässlich. "Natürlich will man auf der Strecke immer das Beste erreichen, " sagte Massa. "Ich bin sicher, dass wir beide fahren um zu gewinnen, aber wir arbeiten auch als Team gut zusammen." Jeder versuche eben, sein Bestes zu geben. "So funktioniert das nun mal und wir werden uns gegenseitig bis ans Limit pushen."

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