Als Top-Favorit ging das Honda Team neben Weltmeister Renault in das erste Saisonrennen. Doch trotz der guten Ausgangsposition nach den Wintertests und dem Qualifying, sprang nicht mehr als ein vierter Platz für Jenson Button heraus.
"Das ist ein enttäuschendes Ergebnis", lautete demnach die Bilanz von Motorenchef Shuhei Nakamoto. "Auf der positiven Seite war Jensons Pace gleichauf mit Fernando und Michael." An diesen Strohhalm klammert sich auch Button, der - wie schon im Vorjahr - eigentlich das Auftaktrennen gewinnen wollte. "Wenn ich nicht so einen schlechten Start gehabt hätte, dann hätte dies ein großartiges Rennen werden können. Die Pace war absolut da, aber die Strategie ging nicht auf, da ich am Start einige Plätze verloren habe. Wenn ich nicht im Verkehr steckte, war ich so schnell wie alle anderen auch."
Deshalb sieht er dem Malaysia GP "extrem positiv" entgegen. "Wenn wir das Kupplungsproblem lösen können, welches meinen schlechten Start auslöste, dann können wir dort noch besser sein."
Aber auch Rubens Barrichello gibt dem Team einige Hausaufgaben auf: "Kurz nach meinem tollen Zweikampf mit Jenson bekam ich ein Getriebeproblem und fuhr mit einem fehlenden Gang. Ich konnte nicht mehr attackieren und hatte keine Chance auf Punkte. Die Rennpace ist da und wenn wir unsere Probleme beheben können, werden wir nächste Woche ein sehr viel besseres Rennen erleben."
Vorerst überwiegt bei Sportdirektor Gil de Ferran aber die Enttäuschung über das Ergebnis von Bahrain. "Wir verlassen Bahrain mit einem enttäuschenden Endergebnis, aber zur gleichen Zeit sind wir sehr ermutigt von der Performance unseres Autos."



diese Formel 1 Nachricht