Vorbei sind die Zeiten in denen Bridgestone mit Ferrari nur eine einzige Speerspitze hatte: Mit Toyota und Williams gehören zwei weitere Spitzenteams zum Kundenstamm der Japaner. Zumindest wären Toyota und Williams gerne Top-Teams. Ob sie es tatsächlich sind, wird sich erst in den ersten Saisonrennen herausstellen müssen. Die beiden anderen Partnerteams MF1 Racing und Super Aguri zählen hingegen zur Kategorie Hinterbänkler.
Aufgrund der erhöhten Anzahl an Bridgestone-Teams schickten die Japaner in dieser Woche 1.200 Reifen von ihrem Technikzentrum in Kodaira City, Tokyo, zum Bahrain International Circuit.
"Hinter uns liegen arbeitsreiche, aber auch spannende Monate", lässt Motorsportdirektor Hiroshi Yasukawa die Wintertests noch einmal Revue passieren. "Mit der Einführung der V8-Motoren, des neuen Qualifyings und der Rückkehr von Boxenstopps erwarten wir eine spannende Saison."
Wo Bridgestone im Vergleich zu Michelin steht, mag Technikmanager Hisao Suganuma allerdings noch nicht zu sagen. "Das ist das Großartige am ersten Saisonrennen, man weiß trotz intensiver Wintertests nicht wo man steht!" Die Möglichkeit die Daten mehrerer Teams vergleichen zu können, habe den Japanern in diesem Winter jedoch sehr geholfen.
"Dank der reduzierten Lebensspanne der Reifen von nur noch 150 statt 350 Kilometern, konnten wir uns auf einen besseren Grip, Speed und Haltbarkeit konzentrieren." Die positiven Ergebnisse dieser Tests schlugen sich in weicheren Mischungen nieder.
Ebenfalls von Vorteil war der achttägige Ferrari-Test auf dem Bahrain International Circuit. "Davon haben alle unsere Teams profitiert", sagt Suganuma. "Dennoch wird das Rennen eine echte Herausforderung. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass unsere Teams konkurrenzfähig sein werden."



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