+++ Formel 1 in Austin: Die Startaufstellung zum USA-GP+++
Hadjar hofft auf Podium
Der erste Formel-1-Sieg wäre natürlich das große Ziel von Isack Hadjar nach P3 im Qualifying. Er geht aber nicht davon aus, dass das unbedingt unter normalen Umständen möglich ist, deshalb formuliert er sein Ziel für das Rennen anders: "Kimi und Max sind unglaubliche Fahrer und ich will ein großartiges Resultat für das Team. Viele Punkte sind deshalb das Ziel."
Wie kann Antonelli heute Weltmeister werden?
Dass Kimi Antonelli Formel-1-Weltmeister 2026 wird, daran gibt es eigentlich keine Zweifel mehr. Es geht nur noch darum, wann der Mercedes-Mann den Sack zumacht. Heute hat er seinen ersten Matchball. Um diesen zu nutzen, müsste aber alles für ihn laufen. Zunächst einmal muss er das Rennen gewinnen. Lewis Hamilton dürfte höchstens Fünfter werden und George Russell dürfte nur als Neunter oder schlechter ins Ziel kommen.
Verstappen erwartet enges Rennen
Max Verstappen geht nach dem knappen Qualifying davon aus, dass beim Formel-1-GP in Austin gleich eine Gruppe von Autos um den Sieg mitkämpfen kann. Er vermutet: "Das Rennen wir ziemlich knapp zwischen vielen Autos werden, aber natürlich hoffe ich, dass wir es gut erwischen werden." Schwierigkeiten erwartet er vom Wind: "Der Wind ist wieder ziemlich knifflig."
Antonelli will nach Pole auch Sieg
Kimi Antonelli muss eigentlich in dieser F1-Saison nichts mehr unbedingt riskieren, schließlich ist im der WM-Titel nicht mehr zu nehmen, wenn er regelmäßig Punkte einfährt. Daran denkt der Polesetter aber natürlich nicht, er will nach der Pole auch den Sieg in Austin. Bei der Fahrerparade sagte er: "Es war sehr knapp in Q3, aber wir waren in der Lage auf Pole zu fahren. Heute geht es natürlich darum, das ganze zu Ende zu bringen."
Wer hat noch welche Reifen?
Bei den noch vorhandenen Reifen für das Formel-1-Rennen gibt es einige Abweichungen. Identisch ist allerdings, dass alle mindestens einen noch unbenutzten Satz Mediums und Hards im petto haben. Im Falle von Norris und Hamilton sind es sogar zwei C3-Sätze (Mediums). Piastri, Russell und Antonelli haben neben ihrem neuen Satz noch einen gebrauchten Medium in der Hinterhand.
Cadillac-Fahrer kommen im Cowboy-Look
Etwas schräge Outfits gehören vor dem Formel-1-Rennen in Austin ja fast schon zum guten Ton. Wir erinnern uns an Daniel Ricciardo, der einst auf einem Pferd ins Paddock eingeritten ist. Ganz so krass geht es bei den Cadillac-Fahrern nicht zu, Sergio Perez und Valtteri Bottas beließen es bei ein paar Cowboy-Hüten.
Track Limits: Wie gefährlich ist Antonellis Schreckgespenst?
Vor dem Formel-1-Rennen in Austin sind die Track Limits das große Thema. Weit über 200 Verstöße gegen diese wurden in den Trainings gezählt und noch eine Reihe weiterer im Qualifying. Kimi Antonelli blieb in den entscheidenden Momenten aber frei davon, was ihn besonders freute. Denn in dieser Saison waren die Track Limits mehrmals seine große Achillesferse. Kehrt dieses Gespenst im Rennen jedoch zurück? Das ist Thema in unserem Favoritencheck für den USA-GP.
Promis in Austin
Schon länger hat sich Austin als ein Rennen mit einem großen Promi-Andrang etabliert, auch wenn ihm in den USA zunehmend von Miami und Las Vegas der Rang abgelaufen wird. Zu den wohl bekanntesten Gesichtern aus dem Motorsport-Geschäft, die sich rund um den Circuit of the Americas tummeln, zählen Jeremy Clarkson oder auch Ex-MotoGP-Fahrer Andrea Dovizioso, der am Samstag den Pole Position Award übergeben hatte. Auch die beiden Motocross-Profis Jett Lawrence und Hunter Lawrence sind als Gäste von Red Bull mit von der Partie. Romain Grosjean, Mika Häkkinen und Tom Kristensen sind als F1-Botschafter ebenfalls zugegen, genauso wie Schauspieler Damson Idris – bekannt aus dem F1-Film, der im Vorjahr ins Kino kam.
Alles vom Qualifying-Tag
Kimi Antonelli fuhr in Austin auf die Pole Position, nachdem in den Trainings eigentlich Ferrari wie die tonangebende Kraft ausgesehen hatte. Doch was war bei der Scuderia im Qualifying los? Das ist eines der zentralen Themen in unserem gestrigen Video.
Wer hat alles Strafen?
Wie schon erwähnt, ist Stroll nicht der einzige, der neue Motorkomponenten bekommen hat und dafür eine Strafe kassiert. Arvid Lindblad bekam einen neuen Verbrennungsmotor und startet somit von P14 anstatt von P9, wo er sich qualifiziert hatte. Franco Colapinto wird aus P20 ins Rennen gehen, nachdem er zehn Plätze aufgebrummt bekommen hatte, und Gabriel Bortoleto wurde ans Ende des Feldes versetzt, da Audi gleich eine Reihe an Motorteilen wechselte. Nach dem Boxengassen-Start von Stroll ist das gleichbedeutend mit Startplatz 21.
Stroll startet aus der Boxengasse
Es gibt noch eine Änderung an der Startaufstellung für das Rennen. Beziehungsweise, es wird bald offiziell eine geben. Aston Martin teilt nämlich mit, dass man bei Lance Stroll Änderungen am Setup und Reparaturen vorgenommen hatte, wodurch er aus der Boxengasse starten muss. Gleichzeitig nutzte das Team aus Silverstone auch die Gelegenheit und tauschte die Power Unit und die Batterie am Wagen des Kanadiers. Stroll hatte sich nach Strafen der Konkurrenz ursprünglich auf der 16. Position qualifiziert.
Herzlich Willkommen aus Texas
Dreimal gastiert die Formel 1 2026 in den USA. Miami haben wir schon lange hinter uns, Las Vegas gibt es im November, aber heute steht das Rennen auf der traditionsreichsten der aktuell drei US-Strecken an. Seit 2012 fährt die Formel 1 auf dem Circuit of the Americas in Austin und hier fühlt sich die Königsklasse in den Vereinigten Staaten auch zuhause. Die Stimmung ist wie immer phänomenal. Vielleicht gibt es heute sogar schon eine Titelparty, denn Kimi Antonelli kann theoretisch den Sack schon zumachen. Wir halten euch hier im Liveticker den ganzen Renntag auf dem Laufenden. Hier der Zeitplan für den USA-GP:



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