Wenn ein Ex-F1-Pilot, der schon seit einigen Jahren wieder in die Königsklasse zurückkehren möchte, urplötzlich aus dem Nichts heraus aus eigenem Anlass eine Pressemitteilung versenden lässt, in welcher er einem neuen F1-Team den Rücken stärkt, scheint dies nur einen Schluss zuzulassen: Ralph Firman wäre durchaus nicht abgeneigt für das derzeit noch fahrerlose Super Aguri F1 Team an den Start zu gehen.
Zwar spricht Firman diese Möglichkeit mit keiner Silbe an und plant er angeblich auch in dieser Saison in der japanischen Super GT Serie an den Start zu gehen, aber seine Verbindungen zu Super Aguri sind eindeutig. Der Ire fuhr im letzten Jahr für das Super GT Team von Aguri Suzuki und belegte mit einem Honda den zweiten Platz.
"Ich bin erleichtert und freue mich für Aguri Suzuki, da er nicht nur als Fahrer viel erreicht hat, sondern auch als Geschäftsmann und Teambesitzer", so Firman. "Er hat schon öfter starke Teams mit guter finanzieller Unterstützung zusammengestellt."
"Obwohl er das F1-Programm sehr schnell aus der Taufe gehoben hat, bin ich zuversichtlich, dass er die Herausforderung meistern wird. Es wird faszinierend sein dem beizuwohnen."
Einen großen Schub für das Team erwartet sich Firman von Honda. "Sie sind eine fantastische Firma und egal ob in den Super GTs oder der F1, sie nehmen immer teil um zu gewinnen."
Dabei geht Firman nicht davon aus, dass die Konzentration auf zwei Teams einem der beiden Rennställe schaden wird. "Tatsächlich wird es genau das Gegenteil sein: Honda F1 hat ein starkes Fahrerduo und möchte unbedingt gewinnen. Und auch Super Aguri F1 wird Fahrer haben, die in diesem Jahr Punkte holen können. Das wäre eine großartige Leistung im ersten Jahr."



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