"Ich bin Deutscher und hätte deshalb schon gerne zwei Heim-GP", sagt Nick Heidfeld über die Idee den Deutschland GP abwechselnd in Hockenheim und auf dem Nürburgring auszutragen.

Ralf Schumacher gefällt der Vorschlag hingegen sehr: "Wenn die Strecken sich die F1 nicht in jedem Jahr leisten können, dann ist es vielleicht eine gute Idee für eine Weile abwechselnd hier und dort zu fahren."

Ralf ist es jedenfalls "egal" wo der Deutschland GP stattfindet und ob es ein oder zwei Rennen auf heimischem Boden gibt. "Ich kenne beide Strecken so gut, da ist ein Wechsel eine gute Idee", sagte Ralf gegenüber Reuters.

Kritischer geht derweil Christian Danner mit dem Management des Hockenheimrings um: "Das ist eine hanebüchene Geschäftspolitik", wetterte Danner in der Sport Bild. "Offensichtlich wird der Hockenheimring von einem Kindergarten gemanagt."

Nach dem 65 Millionen Euro teuren Streckenumbau im Jahr 2002 ist die Ring GmbH mit 26 Millionen Euro verschuldete. "Weltweit haben die Rennstrecken Probleme, mit F1-Rennen Geld zu verdienen. Da ist einfach fahrlässig Politik gemacht worden. Wenn Du auf einer Rennstrecke nur einige wenige Großveranstaltungen pro Jahr durchführen darfst, weil Dir sonst die Anwohner aufs Dach steigen, dann darf man sich doch nicht wundern, dass die Kalkulationen nicht aufgehen."