Die Hockenheimring-GmbH steht immer noch vor einer drohenden Insolvenz. Deshalb möchte sie von der CDU/FDP-Landesregierung eine Ausfallshaftung, doch bislang scheiterte dies am Widerstand einiger Abgeordneter, die nicht mehr bereit sein wollen, dem Ring wieder unter die Arme zu greifen. Die Lage soll mittlerweile so schlimm sein, dass die Austragung des für den 23. Juli geplanten Formel 1-Grand Prix gefährdet sei.
Jetzt hat die CDU Bedingungen gestellt. Ein Sprecher von Fraktionschef Stefan Mappus erklärte gegenüber den Stuttgarter Nachrichten: "Es muss ein neues und schlagkräftiges Management her." Außerdem sollen sich auch die Region an Rettungsmaßnahmen beteiligen und lokale Investoren an Bord geholt werden. "Bevor diese drei Punkte nicht erfüllt sind, wird die CDU-Fraktion wohl nicht bereit sein, weitere Landesgelder in die Strecke zu stecken", sagte der Sprecher. Es fehle ein "schlüssiges Gesamtkonzept", fügte er hinzu.
Die Grünen wiederum setzen sich vehement dafür ein, dem Hockenheimring keine weiteren Steuergelder mehr zukommen zu lassen. Wie die dpa berichtet, erklärte der Fraktionschef der Stuttgarter Grünen, dass das Land bereits 15,3 Millionen Euro in den Umbau der Strecke investiert habe und nun keine weiteren Steuergelder mehr fließen dürfen. Die CDU-Landtagsfraktion wird sich mit dem Thema in der zweiten Januar-Hälfte beschäftigen, die Zeit drängt.

diese Formel 1 Nachricht