Christian Silk, Chef-Testingenieur Renault:
Wir hatten einen schwierigen Morgen, die Strecke war anfangs in schlechtem Zustand und wir wurden von einigen kleineren Problemen geplagt - bis am frühen Nachmittag. Die Mechaniker erledigten einen guten Job und wir konnten eine Menge an Daten einsammeln. Es war eine sehr professionelle Session und wir sind für Monza gut vorbereitet.
Ralf Schumacher, Toyota:
Der Plan war, mit dem neuesten Entwicklungs-Chassis einen Shakedown durchzuführen und dann im Standard-TF105 an Reifen und Set Up zu arbeiten. Am ersten Tag fuhr ich mehr als 100 Runden. Die Rundenzeit stand dabei nicht im Vordergrund. Ich hatte einen problemlosen Tag und wir konnten unsere Reifenwahl treffen.
Jarno Trulli, Toyota:
Wir hatten einen starken und standhaften Tag, konnten viele Runden drehen. Dabei ging es hauptsächlich um Reifentests. Ich habe auch am Set Up gearbeitet. Wir konnten einige Erkenntnisse im Hinblick auf den GP erlangen. Wir haben sehr viel gelernt, aber es war ein arbeitsvoller Test - einige unserer Konkurrenten scheinen auch sehr schnell zu sein.
Ricardo Zonta, Toyota:
Am ersten Tag verrichteten wir viel Reifenarbeit im Hinblick auf den Grand Prix. Die aerodynamische Effizienz ist der Schlüssel zu einer guten Performance in Monza. Wir probierten verschiedene Set Up-Konfigurationen und ich erledigte auch einige Arbeit mit den Dämpfern, bevor ich dann in das neueste Entwicklungsauto umstieg. Dabei gab es einige Kleinigkeiten, die wir erledigen wollten.
Olivier Panis, Toyota:
Es war erst der zweite Test mit dem V8 und es sieht positiv aus. Am ersten Tag drehten wir fast 80 Runden und ich habe nicht gedacht, dass eine derartige Distanz jetzt schon möglich ist. Vor allem auf einer derart den Motor beanspruchenden Strecke wie Monza. Die Computersimulation ergab, dass der V8 um 5,5 Sekunden langsamer als der V10 sein wird- und genauso war es dann. Wir hatten einen Motorschaden und ich sah mich plötzlich mit 320 km/h mit dem Heck voran fahren, das ist für die Herzfrequenz nicht so gut, aber ich bin nirgends angeschlagen und es gab keine Schäden am Auto.
Gerd Pfeiffer, Chef-Testingenieur Toyota:
Ein technisch sehr interessanter Test, denn wir hatten das neueste Entwicklungschassis und auch den V8-Wagen dabei. Der V8-Test war sehr erfreulich, denn wir konnten mit dem neuesten Motor 450 Kilometer zurücklegen. Das Entwicklungschassis fuhren wir zum ersten Mal und wir konnten dabei einige Daten einsammeln, die nun in Köln analysiert und für weitere Tests herangezogen werden.
Christijan Albers, Minardi:
Wenn man bedenkt, dass ich das erste Mal in Monza gefahren bin, haben wir gute Fortschritte gemacht. Wir begannen gleich am Morgen mit einer guten Rundenzeit und haben uns dann weiter verbessert. Am Ende verhinderte der dichte Verkehr, dass ich eine noch bessere Rundenzeit fahren konnte - aber es ist wichtig zu wissen, dass der Wagen das Potential hat, noch schneller zu sein.
Massimo Rivola, Sportdirektor Minardi:
Wir hatten einen guten Tag, konnten viele Runden drehen. Wir haben wieder an verschiedenen Aero-Set Ups gearbeitet und Reifentests absolviert. Wenn man bedenkt, dass sich Christijan heute nicht hundertprozentig wohl fühlte, hat er wieder, wie immer, einen professionellen Job abgeliefert. Insgesamt haben wir an zwei Tagen 1000 Kilometer zurückgelegt.
Jenson Button, B·A·R:
Der Test am Donnerstag war produktiv und wir konnten unser Programm ohne nennenswerte Zwischenfälle abspulen. Neben den Reifentests haben wir auch ein paar neue Aerodynamik-Teile ausprobiert.
Takuma Sato, B·A·R:
Das Wetter war gut und wir konnten den größten Teil unseres Programms abspulen. Ein paar kleinere Probleme mit dem Getriebe und dem Motor hatten eine kleine Verzögerung zur Folge, aber die Arbeit für die kommenden zwei Rennen ist erledigt.
Anthony Davidson, B·A·R:
Ich konzentrierte mich auf Aerodynamik-Tests für die Rennen in Monza und Spa. Die Ergebnisse waren positiv.
Adam Carroll, B·A·R:
Wir hatten hier gute Tage, vor allem heute konnte ich viele Kilometer absolvieren. 459 Kilometer in 81 Runden. Ich fuhr zum ersten Mal in Monza, das war eine sehr nützliche Erfahrung, auch als Vorbereitung für das GP2-Rennen.
Mark Ellis, Che-Testingenieur B·A·R:
Unsere Ziele bestanden darin, das Chassis zu optimieren, die Aerodynamik und die Reifen auf die Anforderungen dieser Highspeedstrecke, mit Geschwindigkeiten über 360 km/h, einzustellen. Es war ein produktiver Test, inklusive der neuesten Spezifikation des Honda-Motors, der eine Distanz von mehr als zwei Rennwochenenden zurücklegen konnte.
Shuhei Nakamoto, Technikdirektor Honda:
Wir erhielten all die Informationen, die wir uns erhofft haben, um den Motor für das nächste Rennwochenende einzustellen. Das Problem, welches wir heute hatten, betraf den Motor der nächsten Entwicklungsstufe, weshalb wir weiter an dessen Standfestigkeit arbeiten werden, bevor wir ihn dann im Rennen einsetzen.
Paul Russell, Chef-Testingenieur Sauber:
Obwohl es am Morgen nass war, konnten wir am Nachmittag die Rennspezifikation an Felipes Auto ausarbeiten. Wir mussten den Motor wechseln, da dieser seine Maximaldistanz erreicht hatte - trotzdem konnten wir unser Programm komplettieren. Das war der letzte Test in diesem Jahr, es war auch der letzte Test mit Felipe und den Leuten von Ferrari. Alles in allem war es ein guter Test.
Sam Michael, Technischer Direktor Williams:
Nick Heidfeld und Nico Rosberg erledigten einen erfolgreichen Test, der nur von einem Hinterradaufhängungsproblem beeinträchtigt wurde, welches wir schnell lösen konnten. Wir haben an verschiedenen Aero-Set Ups gearbeitet und Reifentests absolviert
Mario Theissen, Motorsportdirektor BMW:
In Sachen Motoren fühlen wir uns gut vorbereitet auf diesen harten und anspruchsvollen Italien-GP. Der Test war positiv, das Team konnte viele Kilometer absolvieren und die Motoren scheinen standfest zu sein. Zudem haben wir die Traktionskontrolle optimiert und einige Starts trainiert.
Kimi Räikkönen, McLaren:
Das war eine positive Session. Wir konnten unser Programm komplettieren und auch die Arbeit am Set Up für Monza verlief positiv. Am ersten Tag hatten wir einen etwas schwierigen Nachmittag, da verloren wir ein wenig Zeit wegen dem kleinen Problem am Getriebe. Aber das Team hat gut gearbeitet und das Auto wieder flott gemacht, sodass wir heute diesen positiven Test fahren konnten.
Juan Pablo Montoya, McLaren:
Ein ermutigender Test, der Wagen lief wirklich gut. Und er fühlt sich schnell an. Ich habe einige Longruns absolviert und wir konnten nützliche Informationen für die Reifenauswahl in Monza und Spa gewinnen.

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