Formel 1

3. Training in Österreich: Vettel vorne, Bremsdefekt bei Hamilton

Freies Training in Österreich: Sebastian Vettel fuhr die schnellste Zeit des Wochenendes. Bei Lewis Hamilton explodierte eine Bremsscheibe.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Ferrari schlägt zurück: Nachdem der Freitag ganz klar im Zeichen von Lewis Hamilton stand, meldete sich am Samstagvormittag Sebastian Vettel zurück. Der viermalige Weltmeister holte sich die letzte Trainingsbestzeit vor dem Qualifying. Lewis Hamilton kämpfte unterdessen mit technischen Problemen...

Die Platzierungen: In 1:05.092 Sekunden unterbot Vettel die erst gestern aufgestellte Bestmarke von Hamilton. Der Ferrari-Pilot war zweieinhalb Zehntel schneller als der Brite, der vor seinem Silberpfeil-Teamkollegen Valtteri Bottas Platz zwei belegte. Kimi Räikkönen kam mit einer halben Sekunde Rückstand auf Rang vier. Red Bull-Pilot Daniel Ricciardo fuhr beim Heimspiel seines Teams auf Platz fünf - mit acht Zehnteln Rückstand auf Vettels Bestzeit. Kevin Magnussen, Max Verstappen, Romain Grosjean, Daniil Kvyat und Carlos Sainz komplettierten die Top-10. Nico Hülkenberg belegte Platz zwölf, Pascal Wehrlein wurde 20.

Die Zwischenfälle: Im Gegensatz zu den vielen Drehern und Abflügen im Freitagstraining blieben die Fahrer am Samstagvormittag weitestgehend brav. Nur Lewis Hamilton sorgte zehn Minuten vor dem Ende für einen Abflug, bei dem er sich seinen Reifensatz ruinierte. Der Brite rutschte in Kurve drei von der Strecke und humpelte danach an die Box zurück. Auslöser für den Ausflug in die Auslaufzone war eine gebrochene Bremsscheibe. Das Team betonte, dass das Problem in seinem Einflussbereich zu suchen ist und nicht beim Zulieferer. Der Defekt wurde nicht durch ein Problem mit der Bremsscheibe an sich ausgelöst. Aufgrund eines Getriebewechsels erhält der dreimalige Weltmeister zudem eine Rückversetzung um fünf Startplätze.

Die Technik: Schlechter Auftakt für Carlos Sainz und Toro Rosso. Der Spanier blieb bereits bei seiner ersten Ausfahrt stehen und meldete sich via Funk mit den Worten: "Motor, Motor." Versuche, den Motor wieder anzulassen schlugen fehl, sodass ihn die Streckenposten von der Strecke schieben mussten. Später konnte Sainz jedoch wieder ins Geschehen eingreifen.


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