Mit Minardi und Red Bull Racing versorgt die ehemalige Ford-Motorenschmiede Cosworth, die mittlerweile den ChampCar-Besitzern Kevin Kalkhoven und Gerald Forsythe gehört, in der anstehenden F1-Saison zwei Teams mit Aggregaten.
Der Verkauf des Unternehmens hatte jedoch laut dem Cosworth Entwicklungschef Alex Hitzinger "keinen Einfluss auf das Design" des Triebwerks. "Wir haben von Anfang an geplant die Hauptarchitektur des Motors beizubehalten und gleichzeitig die Lebensdauer und Performance zu verbessern, indem wir uns auf die Details der einzelnen Komponenten konzentieren."
Dennoch kann Hitzinger natürlich nicht abstreiten, dass die Ankündigung von Ford "einige kleinere Verzögerungen" sowie jede Menge "Unsicherheit" heraufbeschworen hat.
Hinzu kamen die neuen Regeln, welche die Motorenlebensdauer auf zwei GP-Wochenenden erhöhen. "Deshalb legten wir unser Hauptaugenmerk auf die Qualität der Komponenten und deren Robustheit", so Hitzinger. "Sehr kleine Qualitätsprobleme könnten desaströse Auswirkungen haben. Deswegen ist es jetzt noch schwieriger ans Limit der Lebensdauer zu gehen."
Bei der Performance ist man unterdessen stolz, dass der diesjährige Motor "starker als der 2004er Motor" ist. "Und zur Saisonmitte wird noch mehr kommen. Dann ist unsere nächste Entwicklungsstufe fertig."
Und wie sieht es mit den V8-Triebwerken für die nächste Saison aus? "Wir sind mitten im Design-Prozess unseres V8 für 2006", sagt Hitzinger. "Wir haben viel Forschung auf dem V8-Gebiet betrieben und einige Designkonzepte sowie Versuchsmotoren ausprobiert. Wir sind also in einer guter Position."



diese Formel 1 Nachricht