Stand Vergne nicht lang genug? - FIA erweitert Strafen-Überwachung
Das Rennen in Singapur hat eine weitere Diskussion ausgelöst. Jetzt sollen auch Fünf-Sekunden-Stop-&-Go-Strafen überwacht werden.
Manuel Schulz
Fingen die Mechaniker zu früh mit der Arbeit an?, Foto: Sutton
Jean-Eric Vergne erhielt im Rennen von Singapur zwei Fünf-Sekunden-Strafen, da er die Streckenbegrenzungen mehrfach missachtete. Während dem Franzosen eine auf die Endzeit aufgerechnet wurde, saß er die andere beim Boxenstopp ab, doch möglicherweise begannen die Arbeiten am Toro Rosso zu früh.
Aus dieser Perspektive will die FIA alle Strafen kontrollieren, Foto: Sutton
Nach Beschwerden einiger Teams ändert die FIA deshalb ihre Vorgehensweise. Zu diesem Zweck verlangt die FIA von den Teams die Aufnahmen von Kameras über dem Stop-Platz ab dem Rennen in Suzuka, um die Boxenzeiten besser zu überwachen und Verstöße zu verhindern. Zuvor schienen die Teams besonders vorsichtig beim Absitzen der Fünf-Sekunden-Strafen zu sein, um weitere Strafen zu vermeiden.
Für die nächste Saison könnten die Kontrollen noch einmal verschärft werden. Dann könnte die FIA Einblicke in Live-Daten wie Aufhängungsbelastung oder Radumdrehungen verlangen.
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