Pastor Maldonado genoss nach seinem ersten WM-Punkt in Ungarn erst einmal lange und ausgiebige Ferien zu Hause am Strand in Venezuela - zusammen mit seiner Familie. Ganz von der Formel 1 und ihrer Gerüchteküche blieb er aber trotzdem nicht verschont. "Einer meiner besten Freunde hat mich immer wieder mal am Strand angerufen, wenn er wieder irgendwo etwas gelesen hatte, wo ich angeblich im nächsten Jahr fahren soll. Erst bei Lotus, dann sogar bei Ferrari", erzählte der Williams-Pilot.

"Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Teams es am Ende waren, von denen da die Rede war", scherzte er. Dabei beschäftigt sich der Venezolaner im Moment gar nicht mit Wechselabsichten. "Mein einziges Ziel liegt derzeit auf dieser Saison", meinte er gegenüber Motorsport-Magazin.com. "Darauf, zusammen mit Williams noch deutlich mehr in der ersten Saisonhälfte zu erreichen, die wir damit verbracht haben, das Auto einigermaßen konkurrenzfähig zu machen." Und dann möchte er eigentlich bei Williams bleiben, sagt er zumindest.

"Ich möchte hier richtig Erfolg haben, Weltmeister werden, wenn möglich, bevor ich woanders hingehe", so Maldonado. Erstens, weil er sich im Team sehr, sehr wohlfühle, aber auch, weil Williams für ihn immer ein Traumteam gewesen sei. " "Ich habe Williams immer bewundert, war ein großer Fan. Vor allem in der Zeit, als Juan-Pable Montoya dort war, habe ich das Team sehr genau verfolgt. Ich fühle mich da als ein Teil einer großen Formel-1-Historie."