Kein Reifen-Test-Gate 2.0 - FIA: Schärfere Kontrollen bei Testfahrten
Die FIA greift nach der Test-Gate-Affäre künftig härter durch: Die Teams müssen den Weltverband mit Vorlauf über geplante Testeinsätze berichten.
Robert Seiwert
Robert SeiwertRessortleiter | Motorsport
Robert schrieb schon vor seiner MSM-Zeit für Sport-Fachmedien. Berichtet seit 2011 über DTM, Daytona, Le Mans und Co. direkt von der Rennstrecke.MEHR
Die FIA will bei Testeinsätzen genauestens Bescheid wissen, Foto: Sutton
Im Zuge der Test-Gate-Affäre rund um Mercedes und Pirelli will die FIA künftig sicherstellen, dass sich ähnliche Szenarien nicht mehr wiederholen können. Wie verschiedene Medien berichten, hat FIA-Renndirektor Charlie Whiting eine E-Mail an alle Formel-1-Teams geschrieben mit dem Inhalt, dass Testfahrten jeglicher Art nun zwei Wochen vorher bei der FIA angekündigt werden müssen. Beim jüngsten Reifen-Test von Mercedes war dies nicht der Fall gewesen, der Weltverband fühlte sich übergangen.
Testfahrten unter der Saison sind sowieso verboten, doch immer wieder gibt es Testmöglichkeiten; ob bei Pirelli-Tests, Filmaufnahmen, PR-Runs oder den so genannten Straightline-Tests. Künftig müssen die Teams vor einem Test der FIA über die geplanten Vorgänge im Detail Bericht erstatten: Wo findet der Test statt? Welches Auto kommt zum Einsatz? Welcher Fahrer sitzt am Steuer? Wie lautet der Grund für den Test?
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