Bruno Senna ist davon überzeugt, dass Williams bei den kommenden Rennen wieder stärker auftreten wird als zuletzt. In Silverstone soll ein großes Update ans Auto kommen und der schnelle Charakter der besuchten Kurse sollte ebenfalls helfen. In Monaco und Kanada war es nicht so gut für Williams gelaufen, nachdem Pastor Maldonado in Spanien gewonnen hatte, doch Senna schien zu wissen, was in Kanada nicht stimmte: "Ich denke, wenn wir auf sehr schnellen Geraden fahren, ist das nicht gerade das Beste fürs Auto. In Bahrain waren wir nicht besonders stark und in Kanada war es genauso."
Auf derartigen Strecken sah der Brasilianer sein Team noch nicht ganz auf Augenhöhe, wobei er hoffte, dass es für das Rennen in Monza im September ein passendes Aeropaket geben wird. Auf der anderen Seite erachtete er den Williams in schnellen Kurven bereits als sehr gut. "Es geht nur darum, alles richtig hinzubekommen. Und das wird jetzt sehr wichtig, da andere Leute ebenfalls Schritte nach vorne machen. Wir wissen, es kommt in Silverstone ein ordentliches Upgrade, das uns sehr willkommen sein wird, aber es ist ein nie endender Kampf, um Upgrades zu haben und sich zu steigern. Hoffentlich kommen wir wieder an anderen Autos vorbei und es dauert ein paar Rennen, bevor wir wieder eingeholt werden", sagte Senna Autosport.
Wie schwierig die Arbeit mit Updates sein kann, wurde Williams in Kanada aber auch vor Augen geführt. Das Team hatte einen neuen Heckflügel dabei, der passend für die lange Gerade weniger Reibung liefern sollte, allerdings litten dafür die Reifen etwas mehr. Senna war sich nicht sicher, ob die Vorteile die Nachteile aufwogen. "Es ist schwer, genau zu sagen, was wir hätten tun sollen. Wenn ich jetzt auf das Rennen zurückschaue, vor allem auf die Temperaturen, dann hätten wir vielleicht mit dem anderen Flügel fahren sollen. Damit hätten wir etwas mehr Abtrieb gehabt und die Reifen ein bisschen mehr geschont. Das hätte bedeutet, wir hätten pushen können, aber im Nachhinein lässt sich das immer einfach sagen", meinte Senna.

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