Nach seinem tollen sechsten Platz in Malaysia kommt Bruno Senna mit viel Zuversicht und Selbstbewusstsein nach Shanghai, auf eine Strecke, "die zwar nicht mein absoluter Lieblingskurs ist, die aber auf jeden Fall eine interessante Herausforderung darstellt."
Die unsicheren Wetteraussichten schrecken ihn dabei natürlich nicht: "Ich denke, wir sind unter allen Bedingungen konkurrenzfähig, Pastor ist ja auch in Australien im Trockenen ein sehr gutes Rennen gefahren, ich in Malaysia im Nassen. Hier in China soll es ja jetzt wieder unbeständig werden, auf jeden Fall morgen schon mal regnen, wenn das so weiter geht, sind natürlich wieder ziemlich überraschende Ergebnisse möglich."
"Aber Malaysia war auf jeden Fall schon mal eine sehr gute Basis, auf die man aufbauen kann, das Ziel ist, auf jeden Fall wieder Punkte zu holen." Das gute Rennen und die acht Punkte in Sepang hätten auf jeden Fall einiges an Druck von seinen Schultern genommen, "aber auch dem Team noch einmal einen neuen Motivationsschub gegeben."
"So ein Ergebnis ist für alle gut und wichtig, aber wir müssen uns jetzt darauf konzentrieren, im Qualifying noch besser zu werden, und vielleicht auch, unseren Speed im Trockenen, unter normalen Bedingungen, noch besser auszuspielen."
Updates sollen Fahrbarkeit verbessern
Jetzt zu Saisonbeginn, wo er immer noch dabei sei, Details über das Auto, die Reifen und auch die Zusammenarbeit mit dem Team zu lernen, könnten Mischbedingungen wie in Sepang schon helfen, zu besonders guten Ergebnissen zu kommen, "aber wenn das alles, hoffentlich so schnell wie möglich, aus dem Weg ist, dann sollten später in der Saison eigentlich normale Trockenrennen die besten Ergebnisse für uns bringen."

In Shanghai hat Williams auch ein paar kleinere Neuigkeiten am Auto, "die vor allem die Fahrbarkeit verbessern sollten, aber das größere neue Update-Paket kommt dann wie bei den meisten anderen auch erst zum Europaauftakt in Barcelona." Zu dem zumindest im Moment noch auf dem Plan stehenden Rennen in Bahrain äußert sich Senna vorsichtig, zumindest beantwortet er entsprechende Fragen aber etwas klarer als viele seiner Fahrerkollegen: "Im Endeffekt sind wir Fahrer von der Entscheidung der Teams und der Verantwortlichen abhängig. Ich kann nur sagen, dass ich wirklich hoffe, dass diese Entscheidung dann auch wirklich richtig für die Sicherheit aller sein wird... Das müssen alle im Kopf haben – eine Entscheidung, die das nicht berücksichtigt, wäre die falsche..."
Eines hatte der Brasilianer ja schon vor einiger Zeit einmal erzählt: Dass er nämlich über die verschiedenen sozialen Netzwerke von vielen Fans eindeutig mitgeteilt bekommen habe, dass die einen GP von Bahrain ablehnten – und dass es auch von Seiten von Sponsoren Nachfragen und Hinweise in dieser Richtung gegeben habe.

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