Nach Q2 hatten Nico Rosberg und Michael Schumacher noch die ersten beiden Plätze belegt. Die Pole Position oder zumindest ein Platz unter den ersten Drei schien greifbar. Doch in der abschließenden Quali-Runde reicht es dann nur zu den Plätzen vier und sieben. Vielleicht auch aus diesem Grund war die Freude bei den Verantwortlichen, Ross Brawn und Norbert Haug, eher verhalten.
"Alles in allem sind wir zufrieden, aber noch nicht da, wo wir hinwollen", sagte Brawn. "Die Autos vor uns waren schnell, ich hatte aber das Gefühl, wir hätten ihre Zeiten erreichen können". Ansonsten war der Brite mit dem Verlauf des Qualifying aber durchaus zufrieden. "Es ist alles ziemlich reibungslos gelaufen. Alle Systeme haben funktioniert", berichtete der Mercedes-Teamchef. "Das Auto läuft gut, jetzt können wir uns daran machen, unsere Performance zu verbessern."
Haug teilte die Einschätzung Brawns. "Wir hätten etwas besser abschneiden können. Von Platz drei waren wir nicht weit entfernt", bilanzierte der Motorsportchef der Silbernen. "Dennoch haben wir eine gute Basis für das Rennen gelegt. Ich hoffe, wir haben einen guten Rennspeed." Sehr zufrieden zeigte sich Haug über den Leistungssprung, der dem Team im Vergleich zum Vorjahr gelungen ist. "Ich muss dem Team aber ein Kompliment machen. Alle haben sehr genau und sehr ruhig gearbeitet. Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wir müssen aber noch ein paar Rennen abwarten, um unsere wahre Leistungsstärke einzuschätzen", meinte der 59-Jährige.

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