HRT bleibt das Sorgenkind der Formel 1. Nachdem weder Pedro de la Rosa noch Narain Karthikeyan im Qualifying die 107-Prozent-Hürde geschafft haben, reichte das Team ein offizielles Gesuch ein, damit beide HRT-Piloten doch noch eine Starterlaubnis für den Australien GP erhalten. "Es ist offensichtlich, dass wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben und uns noch deutlich verbessern können. Aber heute konnten wir immerhin mit beiden Autos beide Sessions bestreiten und das ist positiv", sagte Teamchef Luis Perez-Sala.
Einige Probleme konnte HRT von Freitag auf Samstag bereits lösen. "Wir haben ein paar Schwachstellen rausgefunden und können jetzt an Lösungen arbeiten. Diese werden nicht gleich erfolgen, aber jeden Tag wird es besser. Zeit ist momentan das Wichtigste", sagte Perez-Sala. Karthikeyan zeigte sich maßlos enttäuscht über die verpasste Qualifikation. "Wir wussten, dass es schwierig werden würde, aber das heutige Ergebnis ist für jeden Fahrer enttäuschend. Daran besteht kein Zweifel", sagte der Inder. Ausreden wollte er keine suchen.
"Fakt ist, dass uns die Testzeit fehlt. Dass wir gestern auch kaum im Trockenen fahren konnten, hat uns schwer getroffen. Aber das Hauptproblem ist, dass wir dieses Wochenende erstmals das Auto getestet haben - es ist ein Wettlauf gegen die Zeit", betonte der HRT-Pilot. De la Rosa versuchte sich zumindest in medialer Schadensbegrenzung: "Wir haben alles getan und dass wir es ins heutige Qualifying geschafft haben, ist schon eine großartige Leistung vom Team. Es gibt noch viel Raum für Verbesserungen, alles was ich sagen kann ist, dass wir geduldig sein müssen."



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