Im Rennen wurde Jenson Button Dritter. In der Top-Speed-Wertung aus Brasilien liegt er an erster Stelle. Der Brite wurde kurz vor Rennende auf der Start-Ziel-Geraden mit einem verhältnismäßig leichten Auto mit 304,1 km/h gemessen. Damit war der McLaren-Pilot um 0,6 km/h schneller als Vitaly Petrov, der 303,5 km/h erzielte. Button war zudem deutlich schneller unterwegs als Teamkollege Lewis Hamilton, der nach nur wenigen gefahrenen Runden mit 294,7 km/h seinen Bestwert aufstellte.

Im Fall Hamilton liegt der Geschwindigkeitsunterschied im Vergleich zum Teamkollegen aber wohl weniger an einer unterschiedlichen Abstimmung als an dem Getriebeproblem. An dessen Boliden wurde bereits kurz nach dem Start ein Problem mit dem Getriebe geortet, bis zu seinem Ausfall fuhr Hamilton ohne den siebten Gang. Sebastian Vettel, der ebenfalls von Getriebeproblemen geplagt wurde, erzielte kurz vor Rennende mit 297,4 Stundenkilometern seinen persönlichen Bestwert. Damit war er 0,9 km/h schneller als Sieger Mark Webber.
Ferrari mit geringem Topspeed
Fast gleichauf liegt das Mercedes GP-Duo auf den Plätzen vier und fünf. Nico Rosberg kam in Brasilien auf 302,7 km/h, Michael Schumacher auf 302,6 km/h. In der unteren Hälfte des Tableaus findet sich Ferrari wieder. Fernando Alonso lag mit einer Höchstgeschwindigkeit von 298,5 km/h knapp unter der 300 km/h-Schallmauer. Felipe Massa, der im Rennen hinter Alonso auf Platz fünf ins Ziel einlief, liegt mit 291,8 km/h sogar an letzter Stelle des Rankings.

Eine ähnliche Taktik wie zuletzt in Abu Dhabi schienen die beiden Sauber-Piloten verfolgt zu haben. Im Kampf um Platz sieben in der Konstrukteurswertung stimmten beide Piloten ihre Fahrzeuge auf eine hohe Endgeschwindigkeit ab, um sich gegen die Angriffe der Konkurrenz auf der Geraden zu wehren. Kamui Kobayashi liegt mit 303,2 km/h auf Platz drei der Wertung, Sergio Perez mit 301,5 km/h auf Platz neun. Kobayashi fuhr letztlich auf Platz acht ins Ziel und sicherte seinem Team somit den angepeilten siebten Platz in der Jahres-Endabrechnung.

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