Max Chilton hatte lange darauf hingearbeitet, einmal in einem Formel-1-Rennwagen fahren zu dürfen. Umso beeindruckter war er, als dieser Traum mit einer Testfahrt für Force India in Abu Dhabi wahr wurde. "Ich habe mein ganzes Leben lang diesem Moment herbeigesehnt", erklärte der 20-Jährige. "Es hat zweifelsohne meine Erwartungen übertroffen. Die Performance des Autos ist einfach unglaublich, besonders der Abtrieb und die Traktion waren überwältigend."
Trotzdem habe er sich erst einmal an die Geschwindigkeit des Autos gewöhnen müssen. "Es ist beängstigend, wie schnell man in einem Formel-1-Auto durch Hochgeschwindigkeitskurven fährt", meinte Chilton. Doch schließlich konnte sich der Brite nach einer Eingewöhnungsphase am Vormittag schnell auf das Fahren des Force Indias einstellen.
Gute Integration in das Team
Entsprechend glücklich war Strategie-Ingenieur Oliver Knighton mit dem Auftritt Chiltons. "Ich bin über die Art erfreut, wie sich Max in das Team integriert hat", verriet Knighton. "Er hat keine Fehler gemacht, war sehr konstant und hat sich schnell auf die Kontrollsysteme eingestellt."
Doch nicht nur das reine Fahren des Autos, sondern auch die Arbeit mit der Force-India-Truppe war für Chilton eine komplett neue Erfahrung. Doch habe die Arbeit in einer Teamgröße, wie sie in der Formel 1 üblich ist, auch ihre Vorteile. "Es macht das Leben leicht, dass es für jeden Job eine Person gibt. So kann man Dinge sehr schnell verändern", fasste Chilton zusammen.
Am Ende des Tages zog der 20-Jährige Nachwuchspilot ein positives Fazit aus dem Test. "Nachdem ich mich am Vormittag erst auf das Auto und die Systeme einstellen musste, haben sich am Nachmittag die Dinge beruhigt und wir haben es geschafft, ein gutes Testprogramm durchzuführen", freute sich Chilton.

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