Das gesamte Ferrari-Personal war geschockt, als es die Bilder vom Unfall, der Dan Wheldon das Leben kostete, auf dem Flughafen in Korea zu Gesicht bekam. "Diese Sorte von Bildern erinnern einen daran, dass Motorsport immer gefährlich ist und der Tod immer auf der Lauer liegt", sagte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali.

Gleichzeitig gab er aber auch zu bedenken, dass die Sicherheit der Formel-1-Autos und der Formel-1-Rennstrecken in den letzten Jahren stark zugenommen habe. "Man muss den Aufwand anerkennen, der in den letzten Jahren zur Erhöhung der Sicherheit der Formel-1-Rennwagen und der Rennstrecken geleistet wurde."

Risiken lassen sich nicht beseitigen

Doch könne das Risiko im Rennsport und auch auf der Straße niemals komplett beseitigt werden. Es sei aber möglich, dieses immer weiter zu reduzieren. "Was dies angeht, müssen wir der FIA für ihren kontinuierlichen Aufwand danken", meinte Domenicali.

Felipe Masse war derweil vom Tod Wheldons tief betrübt. "Es ist eine schreckliche Neuigkeit", sagte der Brasilianer. "Ich bin sehr traurig darüber, von seinem Tod zu hören. All mein Beileid geht an seine Frau und seine zwei Kinder."