Schon vor der Sommerpause hatte Toro Rosso Teamchef Franz Tost gegenüber Motorsport-Magazin.com erklärt, er freue sich auf die Zusammenarbeit mit Jean-Eric Vergne. Seit Ende August ist auch bekannt, dass der Red-Bull-Nachwuchsfahrer nach dem Ende der World Series by Renault Saison am 9. Oktober einige Freitags-Einsätze bei dem italienischen Team erhalten wird.
Wie Tost in Singapur erklärte, wird Vergne gleich bei der ersten Gelegenheit nach dem World-Series-Finale fahren dürfen, also beim Korea Grand Prix. Danach darf er noch in Abu Dhabi und Brasilien am Freitag ins Auto steigen. Vergne hätte sogar noch die Chance, 2012 ein Toro Rosso Cockpit zu ergattern, worum neben ihm noch die aktuellen Stammfahrer Jaime Alguersuari, Sebastien Buemi und der aktuell bei HRT geparkte Daniel Ricciardo wetteifern.
"Es sind vier Fahrer im Junior-Pool von Red Bull, die infrage kommen", sagte Tost. Dass vor allem die beiden Stammfahrer unter Druck stehen, wollte der Tiroler nicht verneinen, doch er sah das ganz pragmatisch. "Wir befinden uns in der Formel 1, das ist ein Wettbewerb", meinte er. Das Wettbewerbs-Prinzip gilt auch, wenn es darum geht, wer Vergne Platz machen muss: der vor Korea in der WM schlechter platzierte Fahrer muss zwei Mal zuschauen, der besser platzierte nur einmal. In Indien wird Vergne nicht fahren, da die Strecke noch unbekannt ist und es daher für Buemi oder Alguersuari ein zu großer Nachteil wäre, eine Session zu versäumen.

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