Wie bist du mit dem Freitag von Singapur zufrieden?
Bruno Senna: Es war ein recht guter Tag. Wir haben schon einige Fortschritte gemacht, aber wir haben noch einige Arbeit vor uns, um das Auto besser abzustimmen. Vor allem müssen wir in den langsamen Kurven noch einiges an Performance finden - mal schauen, was geht. Ich habe jedenfalls schon ein paar Ideen über die Richtung, in die wir gehen müssen. Aber grundsätzlich war heute das Ziel, möglichst viele Runden zu fahren, und das habe ich geschafft, ohne in größere Probleme zu geraten. Ich habe versucht, die Strecke ganz genau kennen zu lernen, habe in jeder Kurve auch mal verschiedenes ausprobiert. Ich glaube, jetzt habe ich eine ganz gute Idee, wo man wie noch ein bisschen Zeit herausholen kann und ich hoffe, dass ich das dann morgen speziell im Qualifying auch umsetzen kann. Ich fühle mich jedenfalls im Auto ziemlich wohl, war ja auch von Anfang an vom Speed her mit Vitaly gut dabei - und ich hoffe, dass ich das in ein gutes Wochenende umsetzen kann.
Was geht hier dann für euch?
Bruno Senna: Ich weiß nicht, ob Q3 für uns hier möglich ist. Es ist eine Strecke, wo man sehr leicht Fehler machen kann, das kann sowohl mir als auch anderen passieren. Sehr weit weg sind wir nicht, wenn wir das Auto noch ein bisschen verbessern können, ist schon noch einiges an Zeit drin - außerdem könnten dann auch die Reifen noch ein bisschen besser halten. Wir werden hart daran arbeiten, das Auto noch stabiler zu machen.
Wie kommst du mit den superweichen Reifen zurecht?
Bruno Senna: Genau 100 Prozent aus den Reifen in der Qualifyingrunde herauszuholen, wird schwierig. Man muss schon beim Anfahren sehr vorsichtig sein, sonst bauen sie nach einer dreiviertel Runde schon ab, vor allem die Hinterreifen. Das wird eine Herausforderung. Das genau hinzukriegen und hier wird ja das Qualifying noch wichtiger sein als bei den letzten Rennen. Wenn man einmal hinten ist, kommt man nur schwer wieder vor.

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