Formel 1

Habe keine Angst - Kolles: HRT kann Virgin & Lotus abfangen

HRT-Teamchef Colin Kolles sieht keinen Grund, warum sein Team Virgin und Lotus in der Zukunft nicht schlagen sollte.
von Kerstin Hasenbichler

Motorsport-Magazin.com - Der HRT-Bolide von 2010 wurde von Dallara gebaut, ehe die Verbindung zwischen dem Team und dem italienischen Konstrukteur in die Brüche ging. Mit dem F111 soll dieses Jahr alles anders werden. "An diesem Auto arbeiten erfahrene Leute. Sicherlich hatten wir keinen optimalen Winter, aber wir haben ein völlig neues Auto und wir arbeiten im Moment daran, es zu verbessern", sagte Kolles gegenüber Autosport.

Wir sollten besser aussehen als letztes Jahr.
Colin Kolles

Der Teamchef ist mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden. Der F111 sehe endlich einem modernen F1-Auto ähnlich, weshalb Kolles davon ausgeht, dass auch die Rennperformance besser sein wird. Wo HRT im Moment steht, kann er trotz der Testfahrten nicht sagen. "Ich weiß es nicht, aber wir sollten besser aussehen als letztes Jahr. Gleichzeitig müssen wir der Realität ins Auge blicken - wir haben ein neues Auto und müssen abwarten, wie die Entwicklung in der Zukunft weitergeht", erklärte Kolles.

Keine finanziellen Probleme

Der Abstand zu Virgin und Lotus gegen Saisonende stimmt den Teamchef zuversichtlich. "Der Abstand ist im Laufe der Zeit nicht größer, sondern kleiner geworden. Ich kann es nicht erklären - vielleicht sind unsere Fahrer besser geworden. Ich denke, dass Lotus und Virgin kein Problem für uns darstellen, wenn wir alles in der Zeit zusammenkriegen. Ich vertraue den Leuten, die wir haben - ich habe keine Angst", so Kolles.

Auch in finanzieller Hinsicht stehen laut dem HRT-Teamchef andere Teams schlechter dar. "Die Leute haben gesagt, dass wir es nicht bis zum Saisonende schaffen, aber wir haben es geschafft. Sicherlich brauchen wir Sponsoren, Partner und Investoren wie jedes andere Team auch, aber andere Teams haben mehr Probleme als wir. Deshalb verstehe ich die ganzen Fragen zu unserem Budget nicht. Im Vergleich zu anderen stehen wir gut da", stellte Kolles klar.


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