Noch immer ist die F1-Welt angesichts des schweren Unfalls von Robert Kubica geschockt. Neben Renault-Teamchef Eric Boullier und Teamkollege Vitaly Petrov sind auch F1-Kollegen ins Santa Corona Krankenhaus gekommen, um den Polen zu besuchen. Da die Ärzte Kubica in den letzten 24 Stunden mit Medikamenten ruhig stellten, konnte Vitantonio Liuzzi zwar nicht selbst mit ihm sprechen, aber dafür mit seinen Ärzten, seinem Manager und Renault-Arzt Dr. Ceccarelli.

"Ich habe mit den Leuten gesprochen, die ihn gesehen haben und ihm nahe stehen. Es sieht so aus als würde im Moment seine Genesung nach Plan verlaufen", erzählte der Italiener. Obwohl Kubicas Zustand stabil ist, bleiben die nächsten vier bis fünf Tage kritisch. Wann der 26-Jährige wieder im Cockpit sitzen wird, ist weiterhin unklar.

Bei Lotus Renault GP hat man bereits die Suche nach einem Nachfolger begonnen. "Viele Leute haben darüber gesprochen, dass ich Robert ersetzen soll - nicht das Team, aber die Journalisten", verriet Liuzzi. "Sollte Robert nicht fahren können, dann hoffe ich, dass ich die Chance anstelle eines anderen erhalte. Aber im Moment hat die Gesundheit von Robert Priorität."