Dass dem Renault langsame und enge Kurse liegen hat Robert Kubica bereits in Monaco unter Beweis gestellt. Auch am heutigen Freitag am Hungaroring waren beide Renault Piloten in den Top Ten zu finden. Kubica belegte den 7. Platz und freute sich über zwei trockene Sessions.
"Es war ein normaler Freitag für uns", sagte Kubica. "Wir versuchten viele Informationen zu sammeln und wir hatten auch Glück mit dem Wetter weil es in der Nähe der Strecke stark regnete. Diese zwei trockenen Sessions haben wir gebraucht. Die Strecke war von Anfang an sehr gut, deshalb gab es auch den ganzen Tag konstante Bedingungen. Wir versuchten ein Gefühl für die beiden Reifenmischungen und die neuen Teilen zu bekommen."

Vitaly Petrov war heute sogar schneller als sein Teamkollege und versuchte mit Platz 5 seinen Platz bei Renault zu bestätigen. "Es war ein guter Trainingstag und ich fand gleich eine gute Balance", sagte Petrov. "Ich kenne diese Strecke gut und mit den neuen Updates fühlt sich das Auto um einiges besser an. Am Vormittag machten wir grundlegende Arbeiten am Setup und am Nachmittag probierte ich einige neue Teile aus. Unser neuer Heckflügel generiert viel mehr Downforce."
Alan Permane, Chef-Renningenieur, war mit den Streckenbedingungen am Hungaroring zufrieden und verriet mehr Details über die neuen Updates. "Mit Vitaly (Petrov) fuhren wir einen Vergleichstest zwischen neuem und altem Heckflügel", sagte Permane. "Unser neuer Unterboden kam an beiden Autos zum Einsatz. Wir haben auch einen neuen Frontflügel mit und werden alle Updates morgen an beiden Autos verwenden."

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