Bei Mercedes GP stand das überarbeite Aero-Paket im Freien Training im Vordergrund. "Wir hatten einen ziemlich arbeitsreichen Tag, um mit dem Paket die richtige Richtung für das Qualifying und vor allem für das Rennen zu finden", verriet Teamchef Ross Brawn. Michael Schumacher landete im Freien Training zwar auf Platz zehn, war aber mit seinem Auto ganz und gar nicht zufrieden.
"Wir sahen in beiden Sessions weder auf den Longruns, noch auf einer einzelnen Runde schnell aus. Wir sind nicht an die Pace herangekommen, die wir normalerweise an einem Freitag haben", klagte der Deutsche. Auch Nico Rosberg gestand, dass man mit dem Update einen kleinen Schritt im Vergleich zu Hockenheim zurück gemacht hat. "Wir mussten mit einigen Teilen zurückgehen. Wir werden nicht ganz so schnell sein wie wir gehofft hatten, aber es sollte schon okay sein", erklärte Rosberg.
Das Auto scheine gut zu funktionieren. "Die Strecke war überraschend schnell, deshalb mussten wir verschiedene Dinge am Setup ausprobieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen", sagte der Deutsche. Rosberg landete auf Platz 13, steckte aber die meiste Zeit im Verkehr fest. "Meine Zeit ist nicht repräsentativ. Aber ich denke, dass wir uns generell hinter den Spitzenteams befinden", meinte Rosberg. "Es wird kein einfaches Wochenende. Platz sieben im Qualifying wäre ein gutes Resultat."
Schumacher will sich heute Nacht noch einmal genau die Daten ansehen. "Wir müssen herausfinden, ob es spezielle Gründe gibt, warum wir hinten liegen oder ob es nur an der Charakteristik der Strecke liegt." Seiner Meinung nach ist die Mercedes-Spezifikation besser als in Silverstone. "Aber wir müssen sie noch der Strecke anpassen. Ich hoffe, dass unsere Performance morgen besser ist", sagte Schumacher



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