Jenson Button und Lewis Hamilton haben gute Erinnerungen an den Hungaroring. Button gewann auf dem Kurs sein erstes F1-Rennen überhaupt. "Ich erinnere mich an das Rennen als wäre es gestern gewesen. Es war ein großartiger Moment in meiner Karriere", verriet der Brite. Hamilton gewann in Ungarn 2007 und 2009.

"Hier lief es für mich immer gut. Der Sieg 2009 war einer meiner besten Siege. Das Team hat eine unglaubliche Wende geschafft. Wir waren zu Saisonbeginn ganz hinten und holten dann den Sieg in Ungarn", erzählte Hamilton. Der McLaren-Pilot weiß genau, worauf es auf der Strecke ankommt. "Es ist eine Strecke, wo man alles zusammenkriegen muss - wie in Monaco. Es gibt keinen Moment, an dem man relaxen kann, denn jede Kurve führt gleich in die Nächste. Wenn man ein gutes Auto hat, dann macht das echt Spaß", erklärte Hamilton.

Keine Illusionen bei McLaren

Button geht optimistisch in das Ungarn-Wochenende. "Nach Hockenheim gehen wir mit Optimismus, was unsere Pace angeht, ins Rennen. Traditionell liegt uns die Strecke und ich denke, dass wir eine gute Abtrieb-Konfiguration haben, die uns auf dem Kurs helfen sollte", sagte Button. Zudem lerne McLaren immer besser den angeblasenen Diffusor samt Unterboden kennen. "Wir haben viele nützliche Daten am Sonntag in Hockenheim gesammelt", verriet Button.

Dennoch konnte McLaren in Hockenheim nicht mit der Pace von Ferrari und Vettel im Red Bull mitgehen. "Wir machen uns keine Illusionen darüber, dass es an unserer Pace im Vergleich zur Konkurrenz gefehlt hat. Allerdings haben wir jetzt ein Rennen mit dem angeblasenen Diffusor hinter uns und die Daten sollten uns helfen, das Konzept weiter zu verbessern", erklärte Teamchef Martin Whitmarsh.