Virgin erlebte am Deutschland-Wochenende eine Achterbahnfahrt der Gefühle. "Es begann mit dem starken Freien Training am Freitag, gefolgt von dem enttäuschenden Qualifying und unseren Problemen. Danach erlebten wir ein starkes Rennen von Timo und Lucas", erzählte Teamchef John Both. Di Grassi legte einen guten Start hin und konnte vier Plätze in der ersten Runde gut machen.
"Ich lag danach hinter Kovalainen. Das Auto fühlte sich gut an, deshalb war ich zuversichtlich, dass ich den Lotus auf der Strecke schlagen konnte", sagte der Virgin-Pilot. Mit dem weichen Reifen wollte er einen Angriff starten. "Ich kam zu hart auf den Kerb auf, beschädigte mir dabei die Aufhängung und verlor das Auto", erinnert sich Di Grassi.
Damit war für ihn das Rennen vorzeitig beendet. "Es ist enttäuschend, dass wir Lucas Auto in den letzten Runden verloren haben, aber ich denke, das ganze Team geht voller Zuversicht nach Budapest", sagte Booth. Di Grassi fügte hinzu: "Wir haben hier unsere Stärke bewiesen, deshalb blicke ich zuversichtlich nach Ungarn."



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