Mit den Plätzen vier und fünf hat McLaren in Hockenheim Schadensbegrenzung betrieben. "Wir haben das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Das Auto ist im Moment einfach nicht schnell genug", sagte Jenson Button. Im Rennen konnten weder er noch Lewis Hamilton mit dem Speed der beiden Ferraris und Sebastian Vettel mitgehen. Am Start machten beide noch eine gute Figur. Hamilton schoss von Platz sechs auf vier nach vorne.
"Ich habe am Start alles versucht, denn ich wusste, dass ich hier besonders viel Boden gut machen kann. Leider waren die Jungs vorne unglaublich schnell, aber immerhin konnte ich einige Plätze gut machen", erzählte Hamilton. Button hatte zwar ebenfalls einen guten Start, verlor aber Platzierungen. "Ich hatte einen guten Start, aber Sebastian hat in Kurve 1 hart gebremst. Ich weiß nicht warum, aber das war schon in Silverstone der Fall. Ich musste in der Kurve weit ausweichen, das hat mich Zeit gekostet", sagte der McLaren-Pilot.
Müssen Lücke schließen
Webber und Kubica gingen unter anderem an Button vorbei. Beim Boxenstopp konnte Button an Webber wieder vorbeigehen und reihte sich hinter seinem Teamkollegen ein. "Meine Pace und die von Lewis waren ziemlich gleich. Ich lag immer so zwei Sekunden hinter ihm, aber ich konnte nicht schneller fahren sonst hätte ich hinter ihm an Abtrieb verloren", erzählte Button. Auch Hamilton hatte seine Schwierigkeiten mit dem Auto.
"Es fühlte sich nicht so fantastisch an. Wir hatten gehofft im Rennen die Lücke zu Red Bull und Ferrari schließen zu können. Wir müssen jetzt herausfinden, wo wir uns noch verbessern können und das auch tun", betonte Hamilton. Zum Thema Ferrari und Stallorder verhielt man sich bedeckt. "Ich hab' nichts gehört, nichts gesehen, deshalb halte ich mich da raus", sagte Button.



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