Miguel Molina fuhr am Sonntag ein unscheinbares Rennen, sein DTM-Debüt in Hockenheim schloss er trotzdem als Achter ab. Der junge Spanier holte bei seinem ersten Rennen in der hochklassigen Serie also einen Punkte - das haben bekannte Namen vor ihm nicht fertig gebracht. Wie gut seine Leistung wirklich war, zeigt ein Blick auf die schnellsten Rennrunden: Dort landete Molina hinter Bruno Spengler und Martin Tomczyk auf dem dritten Rang, war nur 0,143 Sekunden langsamer als der Schnellste.

"Ich glaube besser hätte es gar nicht laufen können. Gleich im ersten Rennen habe ich die ersten Punkte geholt", berichtete der Audi-Neuzugang im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. "Ich bin zufrieden und hatte jede Menge Spaß."

Natürlich profitierte Molina von den Reifenschäden seiner Teamkollegen, in der Endabrechnung wird das aber niemanden mehr interessieren. "Mein Team hat mir eine gute Strategie ermöglicht, so habe ich viele Positionen gewonnen."

Eine ganz neue Erfahrung sei die erste Runde gewesen, in der auch in Hockenheim ordentlich ausgeteilt wurde. "Das war wirklich schwierig. Gerade beim Start muss man alles richtig machen und besonders schnell reagieren. Da muss ich mich auf jeden Fall noch verbessern, wie gut es klappt, werden wir in den nächsten Rennen sehen."