Das Rennen in Zandvoort war für Audi in den letzten Jahren stets ein Erfolgsgarant - seit 2006 ist man auf dem Dünenkurs ungeschlagen, 2002 holte man an der Nordsee sogar den ersten Meistertitel. Besonders dominant waren die Vorstellungen 2007 und 2008: dort kreuzten jeweils vier Ingolstädter Boliden die Ziellinie vor den Kontrahenten aus Stuttgart.
Auch wenn Markus Winkelhock im vergangenen Jahr der einzige Jahreswagen-Fahrer war, der auf Platz acht in die Punkte fuhr, ist Zandvoort für die Piloten der älteren Baujahre ein gutes Pflaster: 2007 fuhr Alexandre Prémat einen sensationellen zweiten Platz heraus und gab dabei den möglichen Sieg erst kurz vor dem Ziel an Martin Tomczyk ab.
"Ich freue mich total auf Zandvoort", sagt auch Mike Rockenfeller. "Das war in der Vergangenheit eine Audi Strecke und wird es hoffentlich auch in diesem Jahr sein. Ich kann davon ausgehen, dass wir schnell sein werden, wenn wir das Setup hinbekommen." Er selbst mag die Strecke sehr. "Das ist eine richtige Rennstrecke mit schnellen Kurven, auf der man Mut braucht."
Ganze 30 Kilo sind die 2008er-Audi leichter als die Neuwagen von Mercedes - dass Jahreswagen-Siege in dieser Saison möglich sind, hat Jamie Green zuletzt eindrucksvoll aufgezeigt. "Zandvoort ist eine Strecke, die mir sehr gut liegt", so Markus Winkelhock. "Vom Gewicht her sind wir auch sehr gut aufgestellt. Ich gehe mit einem guten Gefühl nach Zandvoort." Vielleicht gelingt ihm ja die nächste Überraschung der Saison 2009.

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