Nach dem Auftaktsieg von Hockenheim, dem Mercedes-Konter auf dem EuroSpeedway und dem spannenden Duell auf dem Norisring muss Mercedes-Benz zum ersten Mal in der Saison mehr Bleigewichte in die Autos laden, als die Konkurrenten aus Ingolstadt. Die C-Klassen aus den Jahren 2008 und 2009 sind jeweils zehn Kilogramm schwerer beladen als ihre Schwestermodelle des selben Jahrgangs.

Das Gewichtshandicap hat laut Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug schwerwiegende Folgen. "Das schlägt in Zandvoort mit über zwei Zehntel pro Runde zu unseren Ungunsten zu Buche", meint er. "Demnach steht uns also alles andere als ein gemütlicher Sonntagsausflug durch die Dünen bevor."

Etwas entspannter sieht man die Situation bei Audi. "Dass unsere Autos etwas leichter sein werden als die Mercedes, ist sicherlich kein Nachteil", ist sich Haugs Gegenüber Dr. Wolfgang Ullrich sicher. "Vom Gewicht her sind wir sehr gut aufgestellt. Ich gehe mit einem guten Gefühl nach Zandvoort", fügt Jahreswagen-Pilot Markus Winkelhock hinzu.

Die Gewichtsverteilung für Zandvoort:

FahrzeugGewicht in kg
Audi 2009:1045 (-5)
Mercedes 2009:1055 (+5)
Audi 2008:1025 (-5)
Mercedes 2008:1035 (+5)
Audi 2007:1005 (-5)