Die DTM-Saison 2025 biegt langsam, aber sicher auf die Zielgerade ein. An diesem Wochenende findet auf dem Sachsenring das drittletzte Event dieses Jahres statt. Bevor es im Laufe des morgigen Samstags mit dem ersten Qualifying und Rennen (ab 13:30 Uhr live bei ProSieben) ernst wird, finden am heutigen Freitag zunächst zwei Trainings-Sitzungen statt.

In der ersten 55-minütigen Sessions sicherte sich Jordan Pepper rund achteinhalb Minuten vor dem Ende bei kühlen 16 Grad Lufttemperatur mit einer Zeit von 1:17.967 Minuten die schnellste Rundenzeit. Der Südafrikaner und Meisterschaftsdritte war damit ganze 0,632 Sekunden schneller als die FP1-Bestzeit von Kelvin van der Linde aus dem Vorjahr. Der Grasser-Lamborghini-Pilot distanzierte auch die diesjährige Konkurrenz deutlich: Vom Zweitplatzierten Thomas Preining (Manthey-Porsche) trennten Pepper 0,487 Sekunden.

Dörr-McLaren wieder vorne, auch Abt in Top-10

Die Top-3 wurden von Fabio Scherer im HRT-Ford abgeschlossen, der bereits mehr als sechs Zehntelsekunden hinter Pepper lag. Timo Glock beendete die Session auf dem vierten Platz und startete nach seinem vieldiskutierten Fahrzeugtausch mit Dörr-McLaren-Teamkollege Ben Dörr somit stark ins Wochenende. Rang fünf ging an den amtierenden DTM-Champion Mirko Bortolotti im Abt-Lamborghini.

Für das nach dem Hersteller-Wechsel von Audi zu Lamborghini in dieser Saison arg gebeutelte Team Abt Sportsline gelang somit der Start ins Wochenende. Bis 21 Minuten vor Schluss konnten die Kemptener sogar eine Doppelführung für sich behaupten. Auch Nicki Thiim erreichte als Zehnter ein Top-10-Resultat. Bortolotti muss im Samstags-Rennen allerdings als Folge seiner dritten Verwarnung in dieser Saison um fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten. Auch weiteren Piloten droht im Laufe des Wochenendes ihre dritte Verwarnung.

DTM Sachsenring 2025: Ergebnisse

BMW und Aston Martin hinten, auch Auer nicht in Top-10

Hinter Bortolotti reihten sich Maro Engel (Winward-Mercedes), Thierry Vermeulen im Emil-Frey-Ferrari sowie Ben Dörr im zweiten Dörr-McLaren auf den Positionen sechs bis acht ein. Der neunte Platz ging an Engel-Teamkollege Jules Gounon. Somit konnten sich sechs der neun im Feld vertretenen Hersteller über einen Platz in den Top-10 freuen. Lediglich Aston Martin (P15/P24), BMW (P21/P23) und der einzige von Land Motorsport eingesetzte Audi R8 von Ricardo Feller (P17) hinkten hinterher. Marco Wittmann im Schubert-BMW kam zudem kurz vor Schluss in Kurve 7 ins Kiesbett ab, konnte aber weiterfahren.

Der Meisterschaftsführende Lucas Auer im Landgraf-Mercedes erreichte den 13. Platz und reihte sich somit direkt hinter seinem ärgsten Verfolger Jack Aitken (Emil-Frey-Ferrari) ein. Insgesamt lag das Feld gewohnt dicht beieinander. Die ersten zwölf Piloten lagen allesamt innerhalb einer Sekunde beieinander, das gesamte Feld innerhalb von zwei Sekunden.

Während im Titelkampf für 2025 noch alles offen scheint, ist für die nächste DTM-Saison in dieser Woche deutlich mehr Klarheit eingekehrt. Der Rennkalender 2026 wurde veröffentlicht und sorgte dabei unter anderem mit einem Auftaktrennen im Ausland für einige Überraschungen. Eine Zusammenfassung könnt Ihr hier nachlesen:

DTM Sachsenring 2025: Der weitere Zeitplan

Das erste Training am Sachsenring ist absolviert, morgen wird es dann ernst. Um 09:10 Uhr das Qualifying, bevor wie gewohnt um 13:30 Uhr das Rennen beginnt. Der Privatsender ProSieben überträgt 2025 alle Rennen der DTM live im Free-TV sowie auf der hauseigenen Website ran.de. Zuvor findet heute allerdings noch um 15:30 Uhr das zweite Freie Training statt. Dieses ist mit einer Lauflänge von 45 Minuten allerdings zehn Minuten kürzer als das FP1. Eine Übersicht zu den Übertragungsmöglichkeiten des Trainings-Freitags findet Ihr hier: