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DTM

DTM-Auto für über eine Million Euro zum Kauf angeboten

Wer würde sich gerne einen echten DTM-Mercedes in die Garage stellen? Die Möglichkeit besteht jetzt - wenn das Portemonnaie entsprechend gefüllt ist.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Das wäre wohl das perfekte Weihnachtsgeschenk für jeden Mercedes-Motorsportfan. Das auf Mercedes-Klassiker spezialisierte Unternehmen Mechatronik GmbH aus Pleidelsheim zwischen Heilbronn und Stuttgart bietet aktuell einen Mercedes-AMG C63 DTM zum Kauf an.

Der Preis des Wagens, mit dem zuletzt Pascal Wehrlein 2018 in der DTM antrat, ist ordentlich: 1.250.000 Millionen Euro sind aufgerufen. Der Mercedes soll bei Veranstaltungen einsetzbar sein, was auf einen fahrbereiten Zustand schließen lässt. Im Preis enthalten sind ein umfangreiches Ersatzteilpaket und ein originaler, vom DMSB ausgestellter Wagenpass.

DTM-Rennwagen werden nur selten öffentlich zum Kauf angeboten. Wenn sie ausgedient haben, wandern meist einige Exemplare ins Museum des jeweiligen Herstellers. Die restlichen Fabrikate gehen meist direkt über die Autobauer in private Hände. Zuletzt sorgte der dreifache DTM-Champion Rene Rast für Schlagzeilen, als er die Kaufabsicht für zwei seiner Meister-Autos bestätigte.

Der DMSB-Wagenpass für den DTM-Flitzer ist auch dabei - Foto: Mechatronik GmbH

Der von Mechatronik unter dem Namen Mercedes-AMG C63 DTM angebotene Wagen blickt auf eine längere Geschichte im Motorsport zurück. Laut Unternehmensangaben fuhr der frühere Mercedes-Werksfahrer Robert Wickens das Auto in den Saisons 2015, 2016 und 2017. Während sich das Chassis optisch auch wegen Regeländerungen mehrfach veränderte, blieb das Monocoque erhalten. In der DTM war es üblich, dass die Sicherheitszellen über mehrere Saisons hinweg zum Einsatz kamen.

Ersatzteillager für das alte DTM-Auto - Foto: Mechatronik GmbH

Wehrlein fuhr das AMG Mercedes C-Coupé 2018 in der letzten Saison von Mercedes vor dem werksseitigen Ausstieg. Der Formel-1-Rückkehrer ging für HWA an den Start und erzielte in 20 Saisonrennen einen Podestplatz sowie Rang acht in der Meisterschaft. Zum Abschied bescherte Teamkollege Gary Paffett der Marke mit dem Stern den Titelgewinn.