DTM

DTM Hockenheim: Rockenfeller verliert Pole - Japaner hinten

Mike Rockenfeller verliert seine erste Pole Position seit 2015 beim DTM-Finale in Hockenheim nachträglich. Gaststarter aus der Super GT schwimmen hinterher.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Mike Rockenfeller paddelt zur Pole Position für das letzte Rennen der DTM-Saison 2019! Der Audi-Pilot eroberte in Hockenheim auf regennasser Piste den ersten Startplatz für den heutigen Lauf (ab 13:00 Uhr live bei Sat.1 und im Live-Ticker von Motorsport-Magazin.com).

Aber: Rockenfeller kassierte im Samstags-Rennen auf dem Hockenheimring seine dritte Verwarnung - dadurch wird er per Reglement heute um fünf Startplätze nach hinten versetzt!

Das ärgerliche Ende einer langen Durststrecke: Für Rockenfeller war es die erste Pole Position in der laufenden Saison, die erste seit Moskau 2015 sowie die siebte seiner DTM-Karriere Der frühere Champion schnappte sich die Pole in allerletzter Sekunde und verdrängte damit Nico Müller von der Spitze.

Mit 13 Tausendstelsekunden Vorsprung reichte es für Rocky zur Pole. "Schade um die Verwarnung, aber so sind die Regeln. Aber im Regen ist noch viel drin", meinte der 35-Jährige.

Nach der Strafe steht nun also Müller zum zweiten Mal in diesem Jahr auf der Pole Position. Die erste Startreihe komplettiert BMW-Pilot Timo Glock, der sich im Samstagslauf mit einer offenen Tür im Rennen herumplagte. Audi-Veteran Jamie Green und Joel Eriksson (BMW) teilen sich die zweite Startreihe, danach folgt Rockenfeller. Marco Wittmann, Philipp Eng und Samstagssieger Rene Rast komplettieren die Top-8.

"Das war kein sauberes Qualifying", sagte der bereits feststehende Meister Rast. "Wir waren immer im Verkehr, haben Fehler gemacht, und so kam kein Rhythmus zustande. Dann stehst du mittendrin im Feld, das ist aber auch kein Beinbruch. Im Regen wird es sicher interessant. Die Pace ist da, schauen wir mal."

In Hockenheim liegt der Fokus auf den drei Gaststartern aus der Super GT. Die Vertreter von Honda, Nissan und Lexus taten sich mit den schwierigen Witterungsbedingungen und den ungewohnten Hankook-Regenreifen alles andere als leicht.

Bestplatzierter Gaststarter im Qualifying war Nick Cassidy mit dem Lexus LC 500 auf dem 16. Startplatz. Mit einer persönlichen Bestzeit von 1:52.527 Minuten hatte er 1,7 Sekunden Rückstand auf die Pole-Zeit.

Zweitbester Vertreter der Super GT war Jenson Button mit seinem Honda NSX-GT auf dem 19. Platz. Der ehemalige Formel-1-Weltmeister hatte am Samstag mit P6 im Qualifying überrascht und im nachfolgenden Rennen den neunten Platz erreicht.

"Das wird ein hartes Rennen", glaubte Button. "Das einzig Gute daran, dass wir von hinten starten, ist, dass wir wohl frei fahren und mehr lernen können." Ronnie Quintarelli, der den Nissan Nismo GT-R pilotiert, belegte die letzte Position.

DTM Hockenheim: Ergebnis zum Sonntags-Qualifying

1 Rockenfeller (AUDI) 1:50.800 (+5 Plätze)
2 Müller (AUDI) 1:50.813
3 Glock (BMW) 1:51.260
4 Green (AUDI) 1:51.391
5 Eriksson (BMW) 1:51.489
6 Wittmann (BMW) 1:51.788
7 Eng (BMW) 1:51.807
8 Rast (AUDI) 1:51.873
9 Frijns (AUDI) 1:51.990
10 Duval (AUDI) 1:51.994
11 Dennis (R-M) 1:52.242
12 Habsburg (R-M) 1:52.374
13 Aberdein (WRT) 1:52.483
14 Spengler (BMW) 1:52.491
15 Van der Linde (BMW) 1:52.511
16 Cassidy (LEX) 1:52.527
17 Di Resta (R-M) 1:52.534
18 Juncadella (R-M) 1:52.652
19 Button (HON) 1:52.787
20 Fittipaldi (WRT) 1:53.410
21 Quintarelli (NIS) 1:53.875


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