DTM

DTM-Blog - Verfolgungsjagd mit BMW-Star Bruno Spengler

Neun Kilometer Kurven-Wahnsinn, und DTM-Star Bruno Spengler: Die Zutaten für unseren ganz eigenen Film bei der Hankook ventus Experience 2018 in Slowenien.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Sie erinnern sich bestimmt noch an die wahnsinnige, mit schier unendlich vielen Kurven gespickte Berglandschaft aus dem Blockbuster 'The Fast and the Furious: Tokio Drift', in dem sich zwei Fahrer beim großen Showdown ein wildes Duell liefern.

Kleiner Tipp: Man muss gar nicht bis nach Japan reisen, um solch eine atemberaubende Kulisse vorzufinden, die jedem Kurven-Fetischisten allein beim Anblick das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Stattdessen sind wir im slowenischen Hinterland, unweit entfernt vom idyllischen Badeort Portoroz, in das Premiumreifenhersteller Hankook zur ventus Experience 2018 eingeladen hat. Vor uns: Ein ganzes Arsenal PS-starker Luxusautos von Audi S5 Coupé über BMW M2 Competition bis hin zum Porsche Boxster S. Und Bruno Spengler, DTM-Star und BMW-Champion. Bruno grinst. Er weiß schon, was uns gleich erwartet...

Der Herausforderer: Bruno Spengler bei der Hankook ventus Experience in Slowenien - Foto: Hankook/Manuel Debus

Es wirkt ein bisschen surreal, was sich da hoch und respekteinflößend vor uns auftürmt: 9,6 Kilometer abgesperrte Gebirgsstraße mit mehr Kurven als im Mathe-Leistungskurs - verteilt auf einen Höhenunterschied von sage und schreibe 708 Metern. Ach ja, und dieser Profi-Rennfahrer mit 175 DTM-Rennen auf dem Buckel, der die Pace bei unserer Gebirgs-Hatz vorgeben wird.

Los geht meine Verfolgungsjagd den Berg hoch, zunächst noch eng am Heck von Spenglers BMW. Gas geben, einlenken, Kurve, Kurve, Kurve. Ich fühle mich wie in 'The Fast and the Furious' - hier aber in der Portoroz Grip-Edition! Und statt wie im Film wild hin und her zu driften, zeigt mir Spengler mal, wie man Kurven wirklich sinnvoll in Angriff nimmt: sauber, stabil, sicher. Und vor allem: sauschnell.

Mehr blinde Kurven als in Macau: Fantastische Berglandschaft in Slowenien - Foto: Hankook/Manuel Debus

Ich habe so meine liebe Müh' und Not, Bruno durch das Kurvengeschlängel zu folgen. In Wahrheit sehe ich ihn nur auf den kurzen Geraden, bevor er hinter dem nächsten Knick wieder verschwindet. Keine Schande, aber natürlich packt mich der Ehrgeiz und ich versuche alles, um an Spengler kleben zu bleiben.

Zum Glück packt mich auch der Grip der Hankook Reifen. In meinem leichten Anfall von Übermut zeigt sich eben doch der himmelweite Unterschied zwischen Straßenauto- und Rennautofahrer. Nicht nur einmal bricht mir das Auto während meiner wilden Jagd nach Spengler durch die engen Kurven etwas stärker als geplant aus. Ich muss einsehen: Am Ende hält mich mehr der Reifen als das Talent auf der Straße.

MSM-Redakteur Robert bei der Hankook ventus Experience 2018 - Foto: Hankook/Manuel Debus

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was waschechte Profis aus Auto und Reifen - hier der nagelneue ventus S1 evo 3, den Hankook im Frühjahr 2019 auf den Markt bringt - so alles herauszaubern können.

"Unsere Ingenieure hatten sich für den Ventus S1 evo 3 zum Ziel gesetzt, dessen Vorgänger, als das für Hankook am Markt bisher erfolgreichste Profil, in nahezu allen Bereichen zu toppen", sagt Dipl.-Ing. Klaus Krause, Chef des europäischen Hankook-Entwicklungszentrums in Hannover. "Das Ergebnis ihrer Arbeit ist ein Ultra High Performance Reifen, dessen Fahrverhalten und Fahreigenschaft so optimiert wurden, dass Driving Emotion im wahrsten Sinne erfahrbar wird."

Recht hat er, wie ich nach gefühlt - zum Mitzählen kam ich nicht - 1.000 Kurven den Berg immer wieder rauf und runter hautnah erleben durfte. Bruno steigt nach der Kurven-Hatz entspannt aus seinem Auto aus. Ich: schweißgebadet, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Meine Bremsen? Qualmen. Der Tank? Leer. Die Reifen? Halten. Eine furiose Erfahrung besser als jeder Hollywood-Film.


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