DTM

DTM Hockenheim: Stimmen zu Rennen 2 - Interessante Zweikämpfe

Jamie Green ist mit seinem Sieg am Samstag wieder voll im Titelkampf. Die Stimmen aller Fahrer zum ersten Rennen der DTM auf dem Hockenheimring.

Motorsport-Magazin.com - Jamie Green (1.) "Wenn ich nach dem Wochenende beide Rennen gewonnen habe, dann habe ich gute Chancen auch Meister zu sein. Ich habe eine Strafe in der Startaufstellung, das wird es schwierig machen. Wir schauen, was wir erreichen können, aber es wird eine Herausforderung. Es war nicht mein Plan Timo rauszudrücken, deshalb habe ich ihn direkt wieder vorgelassen, aber ich habe trotzdem eine Verwarnung bekommen."

Mike Rockenfeller (2.) "Es war einfach eine andere Strategie. Am Anfang bin ich die gleiche Pace gefahren wie die Anderen. Ich bin dann einfach länger draußen geblieben und habe die Reifen geschont. Dann bin ich reingekommen und konnte attackieren. Es kann morgen noch viel passieren, aber sind ein bisschen zu viele Punkte Rückstand. 20 Punkte sind eine Welt. Daher habe ich nichts zu verlieren. Mal sehen, was dabei herauskommt."

Timo Glock (3.) "Das war schon ein heißes Ding. Beim Start hatte ich eine Wahnsinnsreaktionszeit und konnte zunächst vorne wegfahren. Danach hat sich schnell gezeigt, dass Jamie Green über die Distanz einfach eine viel schnellere Pace hat. Er ist dann an mir vorbeigegangen, obwohl ich noch versucht habe, dagegen zu halten, aber das hat nur am Anfang funktioniert. Letztendlich war er deutlich schneller. In der letzten Runde noch gegen Rocky zu verlieren, das tut natürlich ein bisschen weh, aber ich hatte keinen Grip mehr und konnte nichts dagegen machen."

Maxime Martin (4.) "Es war ein hartes Rennen, und wir haben gekämpft. Aber Audi ist aktuell einfach zu stark. Wir haben alles gegeben, mehr ist aktuell aber kaum möglich. Wir werden sehen, was morgen noch geht, und natürlich versuchen, noch einmal so viele Punkte wie möglich zu sammeln."

Edoardo Mortara (5.) "Das war ein langes Rennen, aber ich glaube nicht, dass wir heute mehr hätten herausholen können. Insgesamt denke ich, dass wir so gut wie alles richtig gemacht haben. Ich hatte ein gutes Qualifying und einen guten Start. Ich konnte immer angreifen, wenn es nötig war. Aber wir waren gegen Rennende einfach ein bisschen langsamer als die anderen und haben ein wenig an Pace eingebüßt. Deshalb konnten wir nicht richtig gegen sie kämpfen. Das ist schade, denn im ersten Stint haben wir ihnen einen guten Kampf geliefert. Aber schlussendlich ist P5 ein gutes Ergebnis für mich."

Robert Wickens (7.) "Das war kein einfacher Tag. Aber wir haben uns mit Startplatz sechs für mich und Edo auf Platz fünf besser als erwartet geschlagen. Ich glaube, es war mehr oder weniger das Maximum, das heute möglich gewesen ist. Im Rennen fuhr ich die ganze Zeit relativ einsam auf P6. Nach den Boxenstopps fiel ich dann auf P7 zurück, weil Rocky im Rennen unglaublich schnell war. Auf der vorletzten Runde versuchte ich, Rene Rast zu überholen, aber leider kam ich nicht vorbei und musste mich mit P7 zufrieden geben. Wir haben in den zurückliegenden Rennen konstant gepunktet. Hoffentlich können wir über Nacht noch ein wenig nachlegen und morgen etwas schneller sein."

Lucas Auer (8.) "Nachdem es im Qualifying nicht gelaufen ist, konnte ich mich im Rennen wenigstens noch um sieben Plätze verbessern. Mehr war heute aber leider nicht drin. Jetzt müssen wir abwarten, was morgen noch möglich ist."

Gary Paffett (9.) "Ich bin natürlich vom Qualifying enttäuscht. Ich konnte einfach nicht das Beste herausholen. Wir hätten in den Top-5 oder Top-6 starten müssen. Von Startplatz elf war es klar, dass es schwierig werden würde. Ich fuhr einen langen ersten Stint und stoppte nach allen anderen, da wir am Ende des Rennens einen frischeren Reifensatz haben wollten. Als ich aus der Box kam, hatte ich das Gefühl, dass ich Boden gutgemacht hatte. Aber dann hing ich hinter Lucas fest und fand keinen Weg vorbei. So kam ich als Neunter ins Ziel und sammelte wenigstens ein paar Punkte. Es wäre aber vielleicht etwas mehr drin gewesen. Hoffentlich erwische ich morgen ein besseres Qualifying."

Bruno Spengler (10.) "Vor dem Rennen war uns schon klar, dass wir uns ziemlich anstrengen müssen. Und wir haben definitiv hart gekämpft. Im ersten Stint konnten wir zum Glück lange fahren. So hatte ich zum Ende hin noch frische Reifen und konnte noch einmal attackieren. Das war sehr wichtig. Einen Punkt konnte ich dadurch noch holen. Ich hätte natürlich gerne auch noch Gary Paffett überholt, aber er hat die Tür gut zugemacht. Von Platz zwölf noch einen Punkt zu holen, ist okay."

Marco Wittmann (13.) "Heute hat uns leider einfach die Pace gefehlt. Nach einem Kontakt mit Mike Rockenfeller in der ersten Runde hatte ich eine kleine Beschädigung am Auto. Im Rennen ging es dann eher zurück als nach vorn. Alles in allem ein enttäuschendes Rennen, aber ich hoffe, dass es morgen wieder besser für uns aussieht."

Paul Di Resta (14.) "Ein harter Tag. Uns fehlte es im Qualifying etwas an Pace und so ging es auch im Rennen weiter. Die erste Runde hätte besser sein können, aber ich hielt Lucas ein bisschen den Rücken frei. Danach war ich ein wenig im Hintertreffen und hatte nicht den Speed. Das müssen wir über Nacht analysieren. Es wäre schön, die Saison mit einem Erfolgserlebnis zu beenden. Aber wir hatten mit der Pace zu kämpfen, obwohl wir hier normalerweise ziemlich gut sind. Warten wir ab, was morgen drin ist."

Tom Blomqvist (15.) "Das war kein gutes Rennen. Von so weit hinten war für uns heute ohnehin nicht allzu viel möglich. Wir haben versucht, möglichst lange draußen zu bleiben. Aber das hat uns auch nicht nach vorn gebracht. Morgen werden wir es noch einmal versuchen und erneut angreifen."

Maro Engel (16.) "Ein schwieriges Qualifying und in der Folge dessen auch ein schwieriges Rennen. Ich habe mich heute nicht so wohl gefühlt im Auto. Da ich von Startplatz 17 losfahren musste, ging ich das Risiko ein und bin in Runde eins an die Box gegangen. Uns war klar, dass es ohne Safety Car verdammt schwierig werden würde. Aber trotzdem vielen Dank an das Team. Mein Auto hat fehlerfrei funktioniert. Jetzt werden wir analysieren, was wir am Setup für morgen ändern können. Dann können wir hoffentlich wieder eine stärkere Performance zeigen, vor allem im Qualifying. Wenn uns das gelingt, sind wir auch in der Lage, deutlich weiter vorne ins Ziel zu kommen."

Augusto Farfus (17.) "Natürlich haben wir uns mehr erwartet. Mein Start war ganz gut, aber beim Boxenstopp haben wir dann viel Zeit verloren. So etwas passiert nun mal im Motorsport. Wer weiß, eine Top-10-Platzierung wäre sonst möglich gewesen."

Uli Fritz (MB) "Wir konnten mit vier Mercedes in die Punkte fahren. Das ist das Positive heute. Schade ist natürlich, dass wir uns endgültig aus dem Meisterschaftskampf verabschiedet haben. Das Qualifying war sicherlich entscheidend, dass die vorderen Positionen heute nicht drin waren. Morgen wollen wir die Saison auf jeden Fall mit einem positiven Ergebnis beenden."

Dieter Gass (AUDI) "Wahnsinn. Wir haben heute einen super Fight gesehen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Jamie hat eine super Leistung gezeigt, tut mir noch mehr Leid, dass er in Spielberg die Probleme hatte. Das Wichtigste war heute, sicherzustellen, dass wir in der Meisterschaft vorne sind. Morgen werden wir ein paar interessante Zweikämpfe sehen. Im Endeffekt geht es nur darum, dass wir uns nicht selbst im Weg stehen oder in den infight verwickeln. Aber die Fahrer können morgen offen fahren."

Jens Marquardt (BMW) "Das war das erwartet harte Rennen. Im Qualifying ist es noch sehr gut gelaufen, aber im Rennen mussten unsere Jungs dann um jeden Platz kämpfen. Die Positionen drei und vier für Timo Glock und Maxime Martin sowie Rang zehn für Bruno Spengler waren dann das Maximum. Morgen werden wir definitiv noch einmal Vollgas geben und angreifen."


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