DTM - Fünf DTM-Stars bei 24h-Rennen von Daytona

Von der Corvette zum Prototypen

Langweilig wird es den DTM-Piloten nicht während der Wartezeit bis zum Saisonstart. Die 24 Stunden von Daytona als beliebtes Ausflugsziel.
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Motorsport-Magazin.com - Die neue DTM-Saison beginnt erst Anfang Mai. Zeit genug also für die Fahrer, sich die Zwischenzeit in anderen Rennautos zu vertreiben. Da kommen die legendären 24 Stunden von Daytona gerade recht. Beim US-Klassiker Ende Januar sind gleich fünf DTM-Piloten am Start, um für den Sieg zu kämpfen. Mercedes schickt Robert Wickens ins Rennen, Audi gibt Neuzugang Rene Rast und Mike Rockenfeller die Freigabe. BMW ist mit Bruno Spengler und Augusto Farfus in Daytona vertreten.

Die theoretisch größten Chancen auf den Gesamtsieg dürfte Audi-Mann Rast haben. Der Langstrecken erfahrene Pilot steigt bei den 24 Stunden in einen der schnellen LMP2-Prototypen von Visit Florida Racing. Rasts Teamkollegen im V8-Rennwagen sind Ex-DTM-Fahrer Renger van der Zande sowie Marc Goossens. Beim Vortest am vergangenen Wochenende - dem Roar Before The Rolex 24 At Daytona - fuhr das Trio rund um Rast auf den siebten Gesamtplatz.

Rocky sattelt auf Corvette um

Rasts Markenkollege Rockenfeller zählt inzwischen zu den Daytona-Veteranen. Für Rocky steht die neunte Teilnahme beim Rennen bevor, das er im Jahr 2010 auf einem Riley Porsche gewinnen konnte. Diesmal wechselt Rockenfeller ins Corvette-Lager. Die neue C7 in der GTLM-Klasse teilt er sich mit Jan Magnussen und Antonio Garcia. Beim Roar belegten Rocky und Co. den siebten Platz in der Klasse respektive den 24. Gesamtrang.

Direkt hinter der Rockenfeller-Corvette ordneten sich beim Test die DTM-Kollegen Bruno Spengler und Augusto Farfus ein. Das BMW-Buo spannt in Daytona mit Bill Auberlein und Alexander Sims zusammen. Das Quartett startet ebenfalls in der GTLM-Klasse und ist fürs BMW Team RLL unterwegs. Gerade auf den #19 BMW M6 GTLM sollten Fans ein besonderes Auge werfen, kommt hier erstmals eines der berühmten Art Cars aus München zum Einsatz.

Spengler und Farfus waren schon 2015 für BMW in Daytona am Start - Foto: BMW

Premiere für Wickens

Mercedes erteilt unterdessen Robert Wickens die Freigabe für das 24-Stunden-Rennen auf dem Daytona International Speedway. Der Kanadier wechselt zum ersten Mal seit seinem DTM-Engagement den Rennwagen. Doch statt in einem der Mercedes-AMG GT3 anzutreten, versucht sich Wickens gleich im Prototypen, genauer gesagt: in der Prototype Challenge. Seine Teamkollegen beim erfolgreichen Starworks-Team sind Ben Keating, John Falb und Sean Rayhall. Wickens und Co. fuhren beim Roar-Test auf Platz 15.

Neben den fünf Stammpiloten sind bei der diesjährigen 55. Ausgabe des 24h-Rennens von Daytona noch weitere frühere Fahrer aus der DTM im Einsatz. Unter anderem kämpfen Martin Tomczyk, Katherine Legge, Filipe Albuquerque, Andy Priaulx, Dirk Werner und Mathias Lauda um Klassensiege.


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