DTM

Sieg wäre ein Traum - Scheider: Setup aufs Rennen ausgerichtet

Timo Scheider verrät Motorsport-Magazin.com seinen Plan für das Spielberg-Wochenende und erklärt außerdem seine Taktik für eine erfolgreiche Saison.
von Markus Zörweg & Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Alle Jahre wieder geht Timo Scheider als einer der Titel-Favoriten in die neue Saison - doch zuletzt lief es beim zweimaligen Champion einfach nicht mehr rund. Nach den ersten beiden Rennen sammelte Scheider lediglich zehn Punkte - bereits 19 Zähler Rückstand auf Markenkollege Mike Rockenfeller, der die Gesamtwertung anführt. "Wir waren zuletzt zweimal auf Podiumskurs, haben es aber aus verschiedenen Gründen nicht geschafft", sagte er im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. "Es wird langsam Zeit, Punkte mitzunehmen und das Podium lautet mal wieder das Ziel. Ein Sieg in Spielberg wäre natürlich ein Traum."

Im Training auf dem Red Bull Ring lief es noch nicht optimal für Scheider, er ordnete sich auf dem 13. Platz ein. Das Resultat ist jedoch eher zu vernachlässigen, denn traditionell war Audi beim Gastspiel in Österreich immer stark aufgestellt und gut für Siege. Das dürfte auch Scheider zugute kommen, sollte er problemfrei durchs Rennen kommen. Der Sieg wäre eine schöne Sache, doch Scheider verfolgt eine andere Strategie: "In den ersten fünf Rennen geht es darum, konstant zu punkten", erklärte er. "Dann kristallisieren sich die vier, fünf Top-Fahrer heraus, um die es am Ende gehen wird. Das bleibt mein Ziel und deshalb ist es sinnvoll, nicht immer zu viel zu riskieren."

Eine etwas schlechtere Startposition ist hier sicherlich besser zu verkraften als etwa in Brands Hatch.
Timo Scheider

Deshalb sei es am wichtigsten, auch beim dritten Rennen des Jahres in die Punkteränge zu fahren. Allerdings steht den Fahrern an diesem Wochenende ein Wetter-Roulette bevor, vor allem am Rennsonntag soll es regnen. Im Qualifying am Samstagabend könnte es hingegen trocken bleiben. Der Plan sei nun laut Scheider, das - wer hätte es gedacht - optimale Setup zu finden. Der Plan sieht vor, das Auto eher in Richtung Rennen einzustellen und beim Qualifying gewisse Abstriche zu machen.

Scheider: "Irgendwo brauchst du einen Kompromiss, um nicht ganz hinten zu stehen. Wir versuchen uns optimal aufzustellen und legen den Fokus auf das Rennen. Wir wissen, dass man in Spielberg - auch wegen DRS - gut überholen kann. Deshalb ist eine etwas schlechtere Startposition hier sicherlich besser zu verkraften als etwa in Brands Hatch."


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