DTM

Den Titel als Ziel - Ekström möchte nicht nur Teilnehmer sein

Mattias Ekström ist einer der Routiniers in der DTM. Auch 2013 ist der Titel sein Anspruch, wie er Motorsport-Magazin verriet.
von Marion Rott & Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Die Saison 2012 war für Audi-Pilot Mattias Ekström zum Vergessen. Der Schwede konnte kein einziges Rennen gewinnen und musste die Meisterschaft auf dem enttäuschenden sechsten Rang beenden. Ekström möchte deshalb in diesem Jahr zurückschlagen und es noch einmal Allen beweisen. "Es ist immer mein Ziel, der Beste zu sein. Ich bin voller Hoffnung, dass ich in dieser Saison deutlich mehr Freude hinter dem Lenkrad haben werde. In diesem Jahr erwarte ich von mir selbst eine deutlich Verbesserung, denn das Auto wurde bei den Testfahrten deutlich mehr in meine Richtung angepasst als das im Vorjahr der Fall war", gab er sich im Gespräch mit demMotorsport-Magazin optimistisch.

Generell steht die Saison des Champions von 2004 und 2007 im Zeichen von Veränderungen. Ekström trennte sich von seinem jahrelangen Renningenieur Alexander Stehlig, der nun mit Audi-Neuzugang Jamie Green zusammenarbeiten wird. Stehligs Nachfolger an der Seite von Mattias Ekström wird Florian Modlinger sein. "Irgendwann gehen die Ideen verloren, die Arbeit entwickelt sich zur Routine und die Innovationen nehmen ab. Ich denke, beide Seiten werden von dieser Veränderung profitieren und nach den ersten Testfahrten bin ich sehr mit Florian zufrieden. Vor allem auf der technischen Ebene verfügt Florian über ein extremes Verständnis, das ist außergewöhnlich", erklärte der 34-Jährige die Entscheidung für einen neuen Renningenieur.

Sein ehemaliger Vertrauter Alex Stehlig steht nun also Ekströms Neo-Teamkollegen Jamie Green mit Rat und Tat zur Seite. Wie schätzt der Schwede selbst seinen neuen Stallgefährten ein? "Wir verstehen uns neben der Strecke sehr gut und haben ein gutes Verhältnis. Ich mag seinen Humor und seine Art - wir hatten schon eine Menge lustiger Momente zusammen. Auf der Strecke ist natürlich jeder ein Kämpfer und wir hatten auch ein paar Mal Krach miteinander. Das liegt allerdings bereits eine Weile zurück und mittlerweile respektieren wir uns auf der Strecke", streut der Routinier seinem vier Jahre jüngeren Kollegen Rosen.

Lesen Sie ein ausführliches Interview mit Mattias Ekström in der aktuellen Ausgabe des Motorsport-Magazins. Das Magazin ist im Handel erhältlich oder gleich online bestellbar.


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