Motorsport-Magazin.com Plus
DTM

Hand als Showman - BMW: Ambitioniert beim Heimspiel

Nach dem knapp entgangenen Sieg am Norisring will RMG im Olympiastadion triumphieren. Joey Hand soll für die Knalleffekte sorgen.
von Olaf Mehlhose

Motorsport-Magazin.com - Den Sieg am Norisring verlor Martin Tomczyk in buchstäblich letzter Sekunde an den furios fahrenden Jamie Green. Doch der Blick des amtierenden DTM-Champions geht nach der Enttäuschung von Nürnberg schon wieder nach vorne: zum BMW-Heimspiel in München, wo die DTM-Piloten auf einem kurzen, verwinkelten Parcours im Olympiastadion den Sieger ausfahren. Tomczyk, bereits bei der Premiere 2011 am Start, hat sich für das Show-Rennen viel vorgenommen.

Auch wenn keine Meisterschaftspunkte vergeben werden, gehe ich hoch motiviert an den Start.
Martin Tomczyk

"Auch wenn keine Meisterschaftspunkte vergeben werden, gehe ich hoch motiviert an den Start", unterstrich der 30-Jährige. "Wir wollen den BMW Mitarbeitern und den DTM-Fans eine tolle Show bieten, viel Spaß haben, und die BMW Fahne hoch halten." Tomczyk stellte noch einmal klar, dass das Event im Olympiapark für ihn etwas ganz besonderes ist. "Zum einen ist es unser Heimspiel, direkt vor den Toren der BMW Welt und unweit der Unternehmenszentrale", sagte er. "Außerdem werden sicher viele BMW Mitarbeiter im Stadion sein und für eine einmalige Atmosphäre sorgen."

Für gute Stimmung will auch Joey Hand sorgen. Der US-Amerikaner freut sich auf die neue Herausforderung und will seinen Teil zu einer gelungen Veranstaltung beitragen. "Ich bin gespannt darauf, was mich in München erwartet, und werde die Dinge wie bisher auch auf mich zukommen lassen", kündigte er an. "Es geht um Spaß und eine gute Show. Dafür bin ich immer zu haben."

Wir werden alles versuchen, um im Olympiastadion vor heimischer Kulisse zu gewinnen.
Stefan Reinhold

RMG-Teamchef Stefan Reinhold sieht das genauso wie sein Angestellter. "Joey ist bei aller Professionalität immer für einen Spaß zu haben und als Amerikaner ein echter Showman." Reinhold betonte allerdings, dass das Rennen im Olympiastadion für sein Team auch sportlich durchaus eine Herausforderung sei - gerade nach dem knapp verlorenem Finale auf dem Norisring. "In erster Linie wollen wir die Zuschauer am Samstag und Sonntag toll unterhalten", erklärte Reinhold. "Aber wir werden alles versuchen, um im Olympiastadion vor heimischer Kulisse zu gewinnen."


Weitere Inhalte: