DTM

Ein Drittel der Saison ist beinahe um - Scheider: Kritik am Saisonkalender

Timo Scheider sprach mit Motorsport-Magazin.com über sein Rennwochenende in der Lausitz. Der dicht gedrängte Terminplan ist ihm ein Dorn im Auge.
von Frederik Hackbarth & Philipp Schajer

Motorsport-Magazin.com - Timo Scheider beendete das Rennen auf dem Lausitzring als Sechster, haderte jedoch mit der Performance seines Audis. Gegenüber Motorsport-Magazin.com erklärte er, dass zwar auch die Leistung im Qualifying schlecht war, aber man bereits einen kleinen Fortschritt gesehen habe, der jedoch nicht ausreicht, um Mercedes zu schlagen.

In der kurzen Rennpause bis Brands Hatch erwartet er von Audi keine Quantensprünge. "Wir werden und müssen Vollgas geben und haben momentan sicherlich andere Sorgen als die Meisterschaft. Wir werden probieren das Maximum herauszuholen", meinte der Deutsche. Erfreut zeigte sich Scheider darüber, dass sich Andy Priaulx bei ihm für das Rennen am Hockenheimring entschuldigt hatte, wo sich beide in die Quere gekommen waren.

Wenn nach sechs Wochen bereits ein Drittel der Saison vorüber ist, dann ist das ziemlich krass
Timo Scheider

"Das war zwar kein Problem und so etwas passiert, aber das zeigt einfach, was faire und erfahrene Rennfahrer ausmacht. So macht Motorsport auch richtig Spaß", sagte Scheider. Unglücklich äußerte sich Scheider hingegen über den dichten Terminkalender der DTM. "Wenn nach sechs Wochen bereits ein Drittel der Saison vorüber ist, dann ist das ziemlich krass, vor allem in unserem Fall", gab er offen zu.

Die Autos werden sich bereits am kommenden Freitag auf den Weg in Richtung britische Inseln machen, so dass nun praktisch ein drittes Back-to-Back-Rennen ansteht. "Leider hat es sich in den letzten Jahren so ergeben, dass man Siege gar nicht mehr richtig feiern kann, weil jeder müde ist und schon weg muss", meinte Scheider.


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